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Antonius Höckelmann

Biografien
Antonius Höckelmann

*  1937 Oelde/Westfalen
† 2000 Köln


1937 in Oelde geboren, studiert Antonius Höckelmann nach einer Holzbildhauerlehre an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin von 1957 bis 1961 bei Karl Hartung. Frühe wichtige Arbeiten entstehen in Auseinandersetzung mit Georg Baselitz.
1964 folgt eine erste umfangreiche Ausstellung in Berlin; malerische und plastische Werke werden zusammen gezeigt und dokumentieren erfolgreich die Vielfältigkeit des Künstlers.
Neben traditionellen Materialien wie Holz und Bronze verwendet Höckelmann auch Werkstoffe wie Styropor, Stroh oder Silberfolien, aus denen er bizarr wuchernde Plastiken formt, die er dann vollständig bemalt. Seine Bilder offenbaren eine ungehemmte Lust am Bewegungsdrang, der den Bildrand zu sprengen droht. Dabei umkreist die ausgeprägte Handschrift des dynamisch aufgefaßten Schaffensprozesses Gegenständliches wie Menschen, Tiere oder Pflanzen; ein Wachsen, Sich-Ausdehnen, Oszillieren ist charakteristisch für seine Arbeit, die sich grundsätzlich gattungsübergreifend, zwischen Plastik und Malerei stehend, definiert. Diese Auffassung führt daher ganz selbstverständlich zu den bemalten Holzreliefs, die einen wichtigen Stellenwert im Oeuvre Höckelmanns einnehmen. Höckelmanns Repertoire bedient sich Motiven aus der realen Welt, aber auch aus Geschichte und Mythologie unterschiedlicher Kulturen. Sie werden in seinen Arbeiten zu einer souveränen und individuellen Ausdrucksform zusammengefügt, die auch Gegensätzliches zu einer Einheit verbindet. Höckelmann lebt und arbeitet in Köln.