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Bruno Goller

Biografien
Bruno Goller

*  1901 Gummersbach
† 1998 Düsseldorf


Bruno Goller wird am 5.11.1901 in Gummersbach geboren. Seine Malausbildung erhält er bei dem Düsseldorfer Landschaftsmaler Julius Jungheim. 1920 richtet sich der junge Künstler zusätzlich zum Atelier in Düsseldorf ein zweites in Gummersbach ein. Bruno Goller gehört zur Künstlergemeinschaft "Das junge Rheinland", der er sich bereits 1920 anschließt. 1924/25 ist er in Italien. 1927 zieht er vollständig nach Düsseldorf. Er beteiligt sich mit seinen Werken an den Ausstellungen der Gruppe "Das junge Rheinland". 1928 gehört Goller zu den Gründern der "Rheinischen Sezession".
1936 findet in der Galerie Rudolf Stuckert in Düsseldorf die erste Einzelausstellung statt. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird es jedoch auch für Bruno Goller in Deutschland immer schwieriger, seine Bilder gelten als "entartete" Kunst. 1940 wird Goller zum Kriegsdienst eingezogen. 1943 zerstört ein Bombenangriff das Düsseldorfer Atelier, sodass fast das gesamte Frühwerk zerstört wird.
1945 kehrt Bruno Goller aus der Kriegsgefangenschaft nach Düsseldorf zurück. Er arbeitet erneut als Maler und beteiligt sich ab 1947 an den Ausstellungen des westdeutschen Künstlerbundes, die im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen stattfinden. 1949 erhält der Künstler einen Lehrauftrag an der Düsseldorfer Kunstakademie und unterrichtet eine Vor- und Zeichenklasse. 1953 erhält er dort eine Professur und unterrichtet bis 1964 Malerei. Zu seinen Schülern zählen bedeutende Künstler wie Konrad Klapheck, Blinky Palermo, Konrad Fischer-Lueg u.a.
1959 nimmt Bruno Goller an der documenta II in Kassel teil. Ab 1960 erhält Bruno Goller zahlreiche Auszeichnungen, so erhält er den Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 1965 vertritt er Deutschland auf der 8. Biennale in Sao Paulo. 1966 wird er Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1969 findet in der Kunsthalle Düsseldorf eine große Retrospektive über die Kunst der "Neuen Rheinischen Sezession" statt, an der Goller ebenfalls teilnimmt. 1984 wird er zum Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf ernannt. 1989 wird in seiner Geburtsstadt Gummersbach das Bruno-Goller-Haus als Kulturzentrum eingerichtet. Bruno Goller stirbt 1998 in Düsseldorf.