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Dieter Krieg

Biografien
Dieter Krieg

*  1937 Lindau am Bodensee
† 2005 Quadrath-Ichendorf bei Köln


Dieter Krieg studiert von 1958 bis 1962 als Schüler von HAP Grieshaber und Herbert Kitzel an der Kunstakademie in Karlsruhe. Er gehört - nicht zuletzt dank seiner Lehrer - von Beginn an zu den stärksten und eigenwilligsten Malern seiner Generation. Zusammen mit Horst Antes und Walter Stöhrer zählt Krieg zu den Vertretern der "Neuen Figuration", die dem zu dieser Zeit vorherrschenden Primat der Abstraktion die Darstellung der menschlichen Figur entgegensetzen. Bereits 1966 erhält er den Deutschen Preis der Jugend in Baden-Baden, dem weitere Preise und Ehrungen folgen. So wird er wenig später mit dem Preis der Veranstalter der Biennale Danuvius 68 in Bratislava und mit den Kunstpreisen der Städte Bremen und Darmstadt gewürdigt. 1971 beginnt seine Lehrtätigkeit als Gastdozent an der Kunstakademie Karlsruhe, die er 1975 an der Städelschule in Frankfurt am Main fortsetzt. Im Anschluss an seine Teilnahme an der Biennale in Venedig erhält er 1978 eine Professur an der traditionsreichen Kunstakademie in Düsseldorf, die er fast 25 Jahre innehat. Seine Arbeit wird auch in den folgenden Jahrzehnten mit Preisen und Ehrungen umfassend gewürdigt. So wird ihm 1985 der Karl-Stöhrer-Preis, 1993 der Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg und schließlich der Hans-Molfenter-Preis der Stadt Stuttgart verliehen. Posthum erhält er 2006 den Preis der Cologne Fine Art. Dieter Krieg verstirbt am 26. November 2005 in Quadrath-Ichendorf. Zunächst sind seine Arbeiten konzeptuell ausgerichtet, doch Ende der 1970er Jahre bricht Krieg die strenge, reduzierte Form seiner Malerei auf und überführt sie in eine malerische Wort- und Gegenstandswelt. Große Formate und kraftvoller Farbauftrag kennzeichnen von nun an sein Werk. Zum Bildgegenstand wird der menschliche Körper oder Dinge, die in Bezug zu diesem stehen und deren veränderte Zustände Leben, Krankheit und Tod symbolisieren.