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Gerhard Altenbourg

Biografien
Gerhard Altenbourg

*  1926 Rödichen
† 1989 Altenburg


Gerhard Altenbourg wird 1926 in Rödichen-Schnepfenthal/Thüringen als Gerhard Ströch geboren. Mitte der 1950er Jahre nimmt er den Namen der Stadt in der er lebt, Altenburg, leicht abgewandelt als Pseudonym an. Der vielseitig tätige Künstler widmet sich im Laufe seines Lebens der Malerei und Grafik ebenso wie der Bildhauerei und Dichtung.
Nach Kriegsteilnahme ist er zunächst als Journalist und Schriftsteller in Altenburg tätig. Bereits Mitte der 1940er Jahre entstehen erste Ölbilder und Farbstiftzeichnungen während des Malunterrichts bei Erich Dietz. In den Jahren 1948-1950 studiert Altenbourg an der Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1952 findet Gerhard Altenbourgs erste Einzelausstellung in der Galerie Springer, Berlin statt, der er in den Jahren 1951-1961 den größten Teil seiner Kunstwerke überlässt. Ende der 1950er Jahre entstehen erste plastische Werke in Marmor, Gips und Metall sowie erste Holzschnitte. 1959 nimmt Altenbourg an der documenta II teil. Es folgen zahlreiche weitere Ausstellungen, u.a. 1969/70 seine erste Retrospektive in der Galerie Brusberg, Berlin. Altenbourg erhält für seine Werke zahlreiche Auszeichnungen, im Jahre 1967 beispielsweise den Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und ein Jahr darauf den Will-Grohmann-Preis. 1989 stirbt Altenbourg an den Folgen eines Autounfalls. Seine Werke sind in vielen bedeutenden Sammlungen im In- und Ausland vertreten, u.a. im Museum of Modern Art, New York.