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Michael Croissant

Biografien
Michael Croissant

*  1928 Landau/Pfalz
† 2002 München


Der 1928 in Landau geborene Michael Croissant verbringt seine frühe Kindheit in Berlin, ab 1934 bis 1938 in Wien und anschließend wieder in Landau, wo er 1942 eine Steinmetzlehre beginnt. In Kaiserslautern besucht er im darauffolgenden Jahr die Schule des deutschen Handwerks und genießt dort eine dreijährige Ausbildung. Weitere drei Jahre nimmt er anschließend eine private Kunstschule in München in Anspruch, danach schreibt sich Croissant in der Klasse von Toni Stadler in der Münchner Akademie ein. Nach Abschluss des Studiums wird er durch Preise und Stipendien ausgezeichnet, darunter eine Förderung vom Kulturpreis der deutschen Industrie 1955 und der Pfalzpreis im Jahre 1960. 1963 wird er mit dem Darmstädter Kunstpreis bedacht, zwei Jahre später verleiht man ihm den Förderpreis der Stadt München und den Hans Purrmann-Preis. Croissant arbeitet in diesen Jahren bis 1966 freischaffend in München, dann ist er zweiundzwanzig Jahre lang als Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main tätig. Seit 1972 ist der Bildhauer Mitglied der "Bayerischen Akademie der Schönen Künste", der "Darmstädter Sezession", des "Deutschen Künstlerbundes" und der "Neuen Gruppe" in München. Hier lebt und arbeitet er seit 1991. Croissants Stil ist geprägt von einer geometrisch abstrahierenden Formensprache. Die Figuren sind wie Mumien verpackt, geradezu verpanzert, und wahren in dieser "Verhüllung" eine Distanz, die sie unangreifbar zu machen scheint. Im Alter von 74 Jahren verstirbt Michael Croissant in München.