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Sandro Chia

Biografien
Sandro Chia

*  1946 Florenz

Sandro Chia studiert zwischen 1962 und 1969 in Florenz am Instituto d'Art Malerei, Zeichnung sowie Freskenmalerei und Skulptur. Ende der 1960er Jahre bereist er Indien, die Türkei und Europa, bis er sich 1970 in Rom niederlässt. Dort findet 1971 seine erste Ausstellung in der Galleria La Salita statt. Seit Anfang der achtziger Jahre bis ins Jahr 1999 unterhält er ein weiteres Atelier in New York. 1980 erhält er ein Jahresstipendium der Stadt Mönchengladbach. Im Auftrag der Stadt Bielefeld errichtet Chia 1985 die Bronze-Skulptur "Passione per l'arte" auf dem Rathausplatz. Kurz darauf wird er mit der Ausmalung eines Saales des Equitable Centre in New Work sowie mit einem vierteiligen, monumentalen Wandbild mit dem Thema des Sieneser Palio betraut. In den 1970er Jahren richtet sich Chias Aufmerksamkeit auf den konzeptkünstlerischen Bereich, wobei die Monochromien Yves Kleins besonders großen Einfluss auf den Künstler ausüben. Erst gegen Mitte des Jahrzehnts gewinnt die Malerei als primäre künstlerische Ausdrucksform zunehmend an Bedeutung. Sandro Chia zählt neben Francesco Clemente, Enzo Cucchi und Mimmo Paladino zu den Hauptvertretern der italienischen Transavanguardia, die sich in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre in Italien entwickelt und in figurativer Malweise klassische Themen wiederentdeckt. Bis heute entstehen figürlich-gegenständliche Bildwelten, die, häufig in Verbindung mit eigenen Texten und Gedichten, Tradition und Geschichte in subjektiv-expressiver Weise reflektieren. Spätestens die Teilnahme an der documenta 7 im Jahre 1982 sowie an der Biennale Venedig 1988 belegt die internationale Bedeutung des Künstlers. Chia lebt seit 1999 mit seiner Familie im Castello Romitorio bei Siena.


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