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T. Parmeggiani Tancredi

Biografien
T. Parmeggiani Tancredi

*  1927
† 1964


1927 wird Tancredi Parmeggiani in Feltre geboren und studiert ab 1946 in Venedig an der Accademia di belle arti Malerei. Zu dieser Zeit lernt er auch Emilio Vedova kennen, mit dem er befreundet ist. 1951 lässt Tancredi Parmeggiani sich in Venedig nieder. Er begegnet Peggy Guggenheim, die ihm ein Atelier zur Verfügung stellt und 1954 seine Arbeiten in ihrem Palast ausstellt. Mit Mario Deluigi und Lucio Fontana zählt Tancredi Parmeggiani zu den wichtigsten Vertretern des Spazialismo, einer von Fontana entwickelten Kunstauffassung, die die neuen Raumerfahrungen in Technik und Wissenschaft als Grundlage der zeitgenössischen Kunst betrachtet. Tancredi Parmeggiani ist ebenfalls überzeugt, dass die Bildoberfläche die Zweidimensionalität verlassen muss, um sich durch Farbe und Zeitverläufe weiteren Dimensionen zu öffnen, und so neue Bildlösungen entstehen können. Die Kunsthalle Bern veranstaltet 1954 eine Ausstellung mit dem Titel "Tendances actuelles", an der neben Tancredi Parmeggiani auch so bedeutende Künstler wie Georges Matthieu, Jackson Pollock, Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze) u. a. teilnehmen. Zahlreiche weitere Ausstellungen in Italien, London, Paris und New York würdigen das Werk des Künstlers. 1964 nimmt er an der Biennale in Venedig teil. Im September desselben Jahres stirbt Tancredi Parmeggiani in Rom von eigener Hand.