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Thomas Struth

Biografien
Thomas Struth

*  1954 Geldern/Niederrhein

Thomas Struth studiert von 1973 bis 1980 Malerei bei Gerhard Richter und Fotografie bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Dabei beschäftigt er sich ab 1976 mit größeren Fotodokumentationsprojekten in Schwarzweiß: In Motiven, die vor allem menschenleere Straßen und Gebäude sowie ausgestorbene Industrieviertel zeigen, analysiert er die Architektur und den Städtebau in ihrem kultur- und sozialgeschichtlichen Kontext. 1978 lässt die Düsseldorfer Akademie Struth ein Stipendium für New York zukommen, wo auch im selben Jahr noch seine erste Einzelausstellung stattfindet. Der Zivildienst in einem Bürgerzentrum unterbricht ab 1980 für zwei Jahre seine künstlerische Tätigkeit. Als er sie 1982 wieder aufnimmt, gelten seine fotografischen Ambitionen der Darstellung von urbanen Szenen ausgewählter Metropolen wie Neapel, Tokio, Chicago und Berlin. Seine Intention ist es, die bestimmte Atmosphäre und die sozialen Zusammenhänge, welche die bebaute Situation einer Stadt immer individuell bieten, einzufangen. Sein Blick richtet sich dabei auf die Straßen, die für Struth eben diese eigene Atmosphäre ausstrahlen, wobei die Wirkung allein aus dem Gefüge der Architektur kommen soll. Die Arbeiten des Künstlers finden in Ausstellungen u.a. in München, Köln, Brüssel, Amsterdam, Paris, Washington und New York internationales Interesse. 1993 erhält Struth eine Professur an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, die er bis 1996 innehat. Neben den immer wiederkehrenden Städtebildern umfasst das fotografische Werk Struths Porträts, Landschaften und seine Museumsbilder.