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Walter Stöhrer

Biografien
Walter Stöhrer

*  1937 Stuttgart
† 2000 Scholderup


Walter Stöhrer studiert von 1957 bis 1959 gemeinsam mit Horst Antes und Dieter Krieg an der Hochschule für Bildende Künste in Karlsruhe bei HAP Grieshaber. Nach dem Studium wählt der Künstler Berlin als Wohnort. Seine leidenschaftlich erregt wirkende und an die im Surrealismus favorisierte "Ecriture automatique" erinnernde informelle Malweise, die trotz spontaner Pinselführung auch figurative Elemente surrealen Ursprungs beinhaltet, macht den Künstler bereits Anfang der 60er Jahre bekannt. So kommt es schon 1961 zur ersten Einzelausstellung in der Kellergalerie im Schloß Darmstadt. 1964 mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet, erhält Stöhrer für seine Arbeiten in der Folgezeit verschiedene Auszeichnungen wie z. B. 1977 den Villa-Romana-Preis in Florenz. Die zweite Einzelausstellung findet 1965 in der Galerie Nächst St. Stefan in Wien statt, Berlin und Stuttgart folgen ebenfalls mit Einzelausstellungen 1979 und 1980 in der DAAD-Galerie und im Württembergischen Kunstverein. 1981 erhält Stöhrer eine einjährige Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. Zwei Retrospektiven im Kunstmuseum Düsseldorf und im Saarland-Museum Saarbrücken zeigen 1984 eine umfassende Werkschau des Malers. Seit 1986 lehrt Stöhrer an der Hochschule der Künste in Berlin, wo 1989 seine Arbeiten als Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie zu sehen sind. Am 10. April 2000 verstirbt Walter Stöhrer in Scholderup.


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