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Al Held

Biografien
Al Held

*  1928 New York
† 2005 Camerata


Der US-amerikanische Maler und Grafiker Al Held ist als Überwinder des Abstrakten Expressionismus und als Pionier des Hard Edge zu Weltruhm gelangt.
Al Held kam 1928 in Brooklyn / New York zur Welt. Sein Studium absolvierte er an der Art Students League in seiner Geburtsstadt (1948 / 1949), bis er 1949 nach Paris übersiedelte. Dort studierte Al Held von 1950 bis 1952 an der Académie de la Grande Chaumière bei niemand Geringerem als dem Kubisten Ossip Zadkine. Die erste Einzelausstellung in der Pariser "Galerie 8" krönte im Jahr 1952 den Auslandsaufenthalt von Al Held, dessen frühes Schaffen in der Nähe eines sozial engagierten Realismus zu verorten ist.
1953 kehrte Al Held nach New York zurück. Enge Kontakte verbanden ihn mit vielen Künstlerpersönlichkeiten der New York School, darunter Ellsworth Kelly, Kenneth Noland und Sam Francis. Bald begann Al Held, im Stil des Abstrakten Expressionismus zu malen. Doch in den frühen 1960er Jahren - Al Held war zu dieser Zeit auch zum Associate Professor an die renommierte Yale University in New Haven / Connecticut berufen worden - wandelte sich sein Stil: Einander überlagernde geometrische Formen und ihre Position in der Bildräumlichkeit bestimmten nun das Repertoire von Al Held. Mit seinen grellbunten, indianische Ornamentik zitierenden Werken etablierte Al Held schließlich eine plakative, kraftvolle Hard Edge-Malerei, auf die später großformatige Werke in strengem Schwarz-Weiß folgten, bevor sich die Palette wieder erweiterte.
Al Held verstarb 2005 in seinem Haus im italienischen Camerata.
Werke des vielgeehrten zweifachen documenta-Teilnehmers (1968, 1977) Al Held finden sich weltweit in über 35 Museen, darunter das Kunstmuseum Basel / Museum für Gegenwartskunst, das Museu Berardo in Lissabon, die Neue Nationalgalerie in Berlin und das Walker Art Center in Minneapolis.