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Albert Oehlen

Biografien
Albert Oehlen

*  1954 Krefeld

Geboren 1954 in Krefeld, entschließt sich Albert Oehlen nach einer Lehre in einem Verlag für ein Kunststudium und schreibt sich 1978 an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste ein. Schon früh entfaltet der Künstler eine rege Ausstellungstätigkeit. Charakteristisch für Albert Oehlens Oeuvre ist ferner eine seit den 1970er Jahren andauernde intensive Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen, unter ihnen Werner Büttner, Heimo Zobernig, Martin Kippenberger, Jörg Immendorff, Georg Herold oder seinem Bruder Markus Oehlen. Im Jahr 2000 wird Albert Oehlen Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.
Zu den wichtigsten Einzelausstellungen der letzten Jahre zählen Schauen unter anderem in den Hamburger Deichtorhallen (1994), in der Kunsthalle Basel (1997), im Musée d'Art Moderne et Contemporain in Straßburg (2002) oder im Musée d'Art Moderne de la ville de Paris (2009). Renommierte Sammlungen, etwa das Museum of Modern Art in New York oder das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt bewahren seine Werke.
Albert Oehlen gilt als einer der Protagonisten des deutschen Neoexpressionismus. Sein Oeuvre ist beeindruckend vielgestaltig und umfasst Malerei, Zeichnungen und Collagen, daneben raumgreifende Installationen und Bühnenbilder sowie Druckgrafik, Computergrafiken, Fotomontagen und sogar Schallplatten. Zu den gewaltigsten Kunstwerken Albert Oehlens gehört das Bodenmosaik "Bionic Boogie (Ich, Wasser, Technik)", das im Rahmen des Kunstprojekts "In Between" für das Gelände der EXPO 2000 in Hannover entsteht.
Albert Oehlen ist ein Vertreter der neoexpressiven Malerei. Charakteristisch für das malerische Werk sind vor diesem Hintergrund die betont expressive Pinselführung, ironische Bildsujets und bisweilen provokante Bildtitel sowie ein sprühendes Kolorit. Vertreter der neoexpressiven Malerei werden synonym auch "Neue Wilde" genannt, womit auf den Akt des Kunstschaffens in seiner Heftigkeit verwiesen wird.