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Albertus Magnus

Biografien
Albertus Magnus

*  1200 Lauingen
† 1280 Köln


Albertus Magnus wird im Jahre 1200 - wahrscheinlich in Lauingen an der Donau - geboren. Albertus Magnus (auch Albert der Große) geht nach Padua in Italien um zu studieren. Es ist nicht mit absoluter Gewissheit überliefert, was er studiert. Fest steht, dass er im Jahr 1223 in den Orden der Dominikaner eintritt. Sein Noviziat absolviert er in Köln im Kloster in der Stolkgasse. 1243 geht Albertus Magnus für fünf Jahre an die Universität nach Paris, wo er 1245 den theologischen Doktorgrad erlangt. Albertus Magnus wird am 5. Januar 1260 von Papst Alexander IV. zum Bischof von Regensburg und damit zum Reichsfürsten ernannt. Er ordnet die zerrütteten Verhältnisse des Bistums, tritt aber 1262 von seinem Amt zurück um wieder in das Kölner Dominikanerkloster zurückzukehren und sich dem von ihm propagierten Armutsprinzip wieder zuzuwenden. Albertus Magnus stirbt am 15. November 1280 in Köln. Er war ein Polyhistor par excellence, dem man den Ehrentitel "Doctor universalis" zusprach. Umfangreiche philosophische, naturwissenschaftliche und medizinische Kenntnisse machten ihn zu einem absolut herausragenden Vertreter seiner Zeit. Albertus Magnus wurde 1622 selig- und 1931 heilig gesprochen.