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Albrecht Dürer

Biografien
Albrecht Dürer

*  1471 Nürnberg
† 1528 Nürnberg


1471 wird Albrecht Dürer in Nürnberg geboren. Zunächst absolviert er in der väterlichen Goldschmiede eine Lehre. 1486-90 wird er von Michael Wohlgemut zum Maler ausgebildet. Sein Frühwerk umfasst ca. 70 Gemälde, 100 Kupferstiche, 350 Holzschnitte und 900 Handzeichnungen. Nicht zu vergessen ist das in Silberstift gezeichnete Selbstbildnis von 1484 und das berühmte Münchner Selbstbildnis in Öl von 1500. 1494/95 bereist er Italien, dort entstehen erste Landschaftsaquarelle, gefolgt von der aufrüttelnden Holzschnittfolge zur Apokalypse (1498), in der er zu den religiös-politischen Konflikten seiner Zeit indirekt Stellung bezieht. Die Verweltlichung sakraler Themen setzt sich in den Holzschnittfolgen "Die große Passion" (1498-1510) und "Das Marienleben" (1501-11) weiter fort. 1520-21 erneut auf Reisen, schafft er diverse Studien und einige dramatisch religiöse Entwürfe. Weiterhin entstehen zahlreiche Porträts, die den Höhepunkt in seinem Schaffen von 1521-26 darstellen. Als politisch-moralisches Vermächtnis sind Dürers "Vier Apostel" von 1526 zu verstehen, die er dem Rat seiner ein Jahr zuvor protestantisch gewordenen Heimatstadt als Mahnung zum Festhalten am lutherischen Glauben schenkt. Universalität anstrebend, hat Dürer eine künstlerische Vielfalt und eine gedankliche Breite verwirklicht, die von der traditionellen religiösen Thematik zur Wissenschaftlichkeit, aber auch wiederum zur Synthese führt - so z.B. in seinem berühmten Meisterstich "Melancolia I" (1513/14). Albrecht Dürer stirbt 1528 in Nürnberg.


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