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Alfonso Hüppi

Biografien
Alfonso Hüppi

*  1935 Freiburg im Breisgau

Alfonso Hüppi erlernt 1950 zunächst den Beruf des Silberschmieds in Luzern, bevor er nach 1954 ein Studium an der Kunst- und Werkschule Pforzheim und an der Hochschule für Bildende Kunst Hamburg beginnt. Seit 1961 unterrichtet er als Lehrbeauftragter für Kalligrafie und Malerei an der Hamburger Hochschule. Im Anschluss daran geht er von 1964 bis 1968 nach Baden-Baden und arbeitet dort in der Staatlichen Kunsthalle. 1974 erhält er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, die er bis 1999 bekleidet. Zudem wird ihm im selben Jahr in Anerkennung seiner Leistungen der Kunstpreis der Preußischen Akademie der Künste, Berlin verliehen. Dieser Auszeichnung folgt 1997 der Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg. 1998 gründet Hüppi zusammen mit Erwin Gebert das "Museum im Busch" in Namibia, das er auch als Leiter betreut. Hüppi experimentiert in seinem Werk mit Materialien wie Holz und Papier ebenso wie mit grundlegenden Erscheinungsformen, wie etwa dem Baum, dem Gesicht oder dem Bild selbst. Seine Holzreliefs werden beispielsweise durch Austauschprozesse des Fortnehmens und Hinzufügens bestimmt. Die Flächen werden aufgebrochen und die Spannung zwischen Raum und Fläche wird sichtbar. Das malerische Werk Hüppis lotet solche Wirkungen des Reliefs ebenfalls aus. Er spürt den Wandlungen des Zweidimensionalen zum Dreidimensionale und umgekehrt nach und dies durch alle möglichen Anwendungsbereiche bildender Kunst, von der kleinen Handzeichnung über skulpturale Bilder bis hin zu architekturbezogenen Raumgestaltungen. Sein vielfältiges Werk ist seit Mitte der Sechziger Jahre in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen.