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Alfred Döblin

Biografien
Alfred Döblin



Unter den Schriftstellern im 20. Jahrhundert nimmt Alfred Döblin einen der vordersten Ränge ein. Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, beginnt um die Jahrhundertwende, sich der Schriftstellerei zuzuwenden. In die gleiche Zeit fällt der Studienbeginn Alfred Döblins in Berlin, wo er Medizinvorlesungen besucht und später bis in die 1930er Jahre hinein als Arzt arbeitet. Insbesondere in den 1910er Jahren sollten sich die Weichen für die literarische Entwicklung Alfred Döblins entscheidend stellen, denn es war Herwarth Walden, der Döblin Kontakt zur avantgardistischen Kulturszene Berlins verschafft. Vor diesem Hintergrund ist es - neben dem Futurismus - vor allem der Expressionismus, der einen gewissen Niederschlag im Werk Alfred Döblins finden sollte. In der Folge entstehen Erzählungen und Romane wie "Die Ermordung einer Butterblume" (1913) oder "Wallenstein" (1920), die in der Öffentlichkeit Beachtung finden, ehe Alfred Döblin im Jahr 1929 mit "Berlin Alexanderplatz" außerordentliche Erfolge feiert - bereits zwei Jahre nach der Veröffentlichung wird "Berlin Alexanderplatz" verfilmt und der großartige Heinrich George schlüpft in die Rolle des tragischen Protagonisten Franz Biberkopf.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 sieht sich Alfred Döblin im Hinblick auf seine jüdische Herkunft gezwungen, nach Paris zu emigrieren. Er wird französischer Staatsbürger, ehe er im Jahr 1940 schlussendlich in die USA flieht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrt Döblin nach Deutschland zurück, wo er für die französische Militärregierung tätig ist. Am 26. Juni 1957 verstirbt Alfred Döblin, als er sich erneut in Deutschland aufhält, in Emmendingen. Bis heute ist die Faszinationskraft seiner Werke ungebrochen, weshalb Alfred Döblin ohne Zweifel zu den einflussreichsten deutschen Schriftstellern gehört.


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