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Alighiero E. Boetti

Biografien
Alighiero E. Boetti

*  1940 Turin
† 1994 Rom


1941 wird Alighiero Boetti in Turin geboren. Schon früh beginnt sich Boetti mit Künstlern wie Lucio Fontana, Arshile Gorky und Mark Rothko auseinanderzusetzen. Alighiero Boetti geht 1962 nach Paris und bildet sich autodidaktisch künstlerisch weiter. In den zwei Paris Jahren beschäftigt sich der Künstler vor allem mit der Objektkunst Jean Dubuffets. Das Prinzip der Serialität entdeckt Boetti 1967 für sich. Der Künstler nennt sich fortan "Alighiero e Boetti". 1968 erschafft er sein Schlüsselwerk "Gemelli" (Zwillinge), eine schwarz-weiße Fotomontage, in der er sein Bildnis verdoppelt und die Einmaligkeit seines Selbst in Frage stellt. Ab 1970 entstehen die ersten Kugelschreiberbilder und ab 1973 seine berühmten Stickbilder, aus denen Anfang der 90er Jahre gestickte Landkarten werden. Boetti entwirft seine Arbeiten nach mathematisch-konzeptuellen Prinzipien. Seit 1987 arbeitet der Künstler mit der Iranerin Mahshid Mussari zusammen, die für Boettis letzte und größte Stickarbeit verschiedene Motivvorlagen gesammelt hat. Die Fertigstellung der Arbeit, die 10 Monate dauert, kann Alighiero Boetti allerdings nicht mehr erleben, er stirbt 1994 an den Folgen eines Hirntumors in Rom.