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Annette Messager

Biografien
Annette Messager

*  1943 Berck-sur-Mer/Frankreich

Die Malerin, Fotografin, Objekt- und Installationskünstlerin Annette Messager kommt 1943 im französischen Berck-sur-Mer zur Welt. Der Vater, selbst Hobbymaler, führt Annette Messager schon in Kindertagen an die Kunst heran.
Annette Messager studiert zwischen 1962 und 1966 an der Pariser École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris. In diesen Jahren entstehen Skulpturen in surrealem Stil. Annette Messager verlässt die Akademie ohne Abschluss.
Schon in den 1960er Jahren befasst sich Annette Messager auch mit der Fotografie. Auf Reisen nach Hong Kong und Japan, auf die Philippinen, nach Indien, Kambodscha, Israel, Ceylon, Nepal und Nordamerika entstehen Fotografien.
In den 1970er Jahren beginnt Annette Messager die Arbeit mit Tierpräparaten, ab den 1980er Jahren entstehen große Installationen. Diese Installationswerke der Annette Messager verarbeiten oft Wolle, Puppen oder Stofftiere und thematisieren auch Fragen nach Weiblichkeit und Leiblichkeit sowie nach Tod und Leben. Viele Inszenierungen von Annette Messager muten rituell oder religiös an und verströmen die geheimnisvolle Aura fremdartiger Kulte.
2005 wird Annette Messager mit dem Goldenen Löwen der 51. Biennale von Venedig geehrt. Arbeiten von Annette Messager sind zudem Gegenstand zahlreicher Einzelausstellungen in renommierten Häusern wie dem Pariser Centre Pompidou (2007), dem Mori Art Museum in Tokio (2008) und dem Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg (2012).
Annette Messager lebt und arbeitet im Pariser Vorort Malakoff.