Antonio Tempesta
1555 Florenz
1630 Florenz
Während im Frühwerk Antonio Tempestas noch die Malerei dominierte, sollte sich der Künstler gegen 1585 der Druckgrafik zuwenden, die sich schnell, ganz im Einklang mit der wachsenden Beliebtheit des Mediums und dem zunehmenden Bedarf an Reproduktionsgrafik, als wichtigstes Betätigungsfeld für Antonio Tempesta erweisen sollte, wenngleich er zeitlebens auch weiterhin Gemälde erschuf. Innerhalb der Druckgrafik widmete sich Antonio Tempesta einer großen thematischen Bandbreite und fertigte Radierungen zu religiösen, historischen oder mythologischen Themen, darüber hinaus finden sich Heiligendarstellungen, Tiere, Jagdszenen und Grotesken im Oeuvre. Folgt man den Urteilen der Zeitgenossen, dann waren die Radierungen Antonio Tempestas bereits zu den Lebzeiten des Meisters hoch geschätzte Kunstwerke, die sich, so die Überlieferung, durch die Lebendigkeit der Zeichnung und die unbeschwert geführte Hand des Künstlers auszeichnen. In ihrer Kunstfertigkeit waren die Bilderfindungen Antonio Tempestas beliebte Vorlagen für andere Künstler, unter ihnen keine geringeren als Diego Velázquez oder Rembrandt Harmensz. van Rijn, was ihren außerordentlichen Rang eindrucksvoll belegt.
Genelli, B.
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Federzeichnung 1800
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Ramberg
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Dull, A.

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Tuschfederzeichnung 1759
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Stengel
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Italien

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1880
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