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August Wilhelm Dreßler

Biografien
August Wilhelm Dreßler

*  1886 Bergesgrün/Böhmen
† 1970 Berlin


August Wilhelm Dreßler beendet 1904 seine Lehrzeit in Chemnitz und wird zunächst in seinem Beruf als Lithograf tätig. 1909 beginnt er ein Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Richard Müller, bei dem auch Otto Dix Schüler ist. Bereits ein Jahr später wechselt Dreßler an die Akademie in Leipzig. Nach Beendigung seines Studiums zieht er 1914 als freischaffender Künstler nach Berlin. Der Kriegsdienst unterbricht seine künstlerische Entwicklung, die er erst 1918 nach seiner Rückkehr nach Leipzig fortsetzen kann. 1924 übersiedelt er wiederum nach Berlin, wird dort Mitglied der Berliner Sezession und schließt sich der "Novembergruppe" an. In den folgenden Jahren beteiligt sich Dreßler an zahlreichen Ausstellungen, u.a. an der Ausstellung "Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim sowie an verschiedenen Ausstellungen der "Novembergruppe" und des Deutschen Künstlerbundes. In dieser Zeit erhält er auch erste Auszeichnungen, darunter 1927 den Rompreis der Preußischen Akademie der Künste und 1928 den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Zwei Jahre später wird ihm ein einjähriges Stipendium für die Villa Massimo in Rom verliehen. Ab 1934 hat Dreßler eine Stelle als Lehrer an der Vereinigten Staatsschule Berlin inne - eine Stelle, die er vier Jahr später, aufgrund der nationalsozialistischen Kulturpolitik, wieder verliert. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er erneut in seiner Wahlheimat Berlin, wo ihm in Anerkennung seiner Leistungen 1955 der Kunstpreis der Stadt verliehen wird. Von 1956 an ist Dreßler mit seinen Arbeiten regelmäßig auf der "Großen Berliner Kunstausstellung" vertreten. 1970 stirbt der Künstler in Berlin.