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Axel Krause

Biografien
Axel Krause

*  1958 Halle

Axel Krause, ein Vertreter der berühmten "Neuen Leipziger Schule", kommt im Jahr 1958 in Halle an der Saale zur Welt. Er nimmt zunächst eine Lehre zum Reprotechniker auf, die er zwischen 1975 und 1977 absolviert. Axel Krause fühlt sich jedoch zum Künstler berufen: 1981 schreibt er sich an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig für das Fach Malerei ein. Bis 1986 studiert Axel Krause hier bei Künstlern wie Dietrich Burger, Volker Stelzmann sowie, nicht zuletzt, Arno Rink und schließt dann seine Ausbildung mit dem Diplom ab.
An der Abendakademie seiner Ausbildungsstätte nimmt Axel Krause 1989 einen zehnjährigen Lehrauftrag an, zudem ist er in der ersten Hälfte der 1990er Jahre an der Leipziger Oper als Theatermaler engagiert. 1994 wird ihm das Förderstipendium der Künstlerförderung in Leipzig zugesprochen, und im Anschluss absolviert Axel Krause zudem ein Aufbaustudium im Fach Kunsttherapie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden (1994-1996). Zu dieser Zeit führt ein Reisestipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Axel Krause auch in die Vereinigten Staaten (1995).
Axel Krause, der sich vor allem als Maler von Acryl- oder Ölgemälden auf Leinwand hervortut, arbeitet im figurativen Stil der "Neuen Leipziger Schule". Rätselhafte, surreal anmutende Momente sind seinen Bildern zu eigen. In Interieurs, Landschaften und Figurenstücken, die gelegentlich an Künstler des amerikanischen Realismus wie Edward Hopper denken lassen, erzeugt Axel Krause eine ins Traumhafte entrückte, überaus dichte Atmosphäre. In jüngeren Arbeiten verstärken verfremdende Collage-Verfahren die gezielt eingesetzten Irritationsmomente seiner Bildwelten.
Axel Krauses Werke sind Gegenstand nicht nur deutscher, sondern auch internationaler Einzelausstellungen. So zeigt der Maler seine Werke beispielsweise 2012 auch in Seoul. Axel Krause lebt und arbeitet in Leipzig.