Bansky
1975 Bristol
- lebt und arbeitet in Bristol
Schon die Frage nach seinem Namen kann nicht beantwortet werden: Heißt Banksy nun Robert Banks, Robin Banks oder doch Robin Gunningham, wie 2008 eine britische Zeitung zu wissen glaubte? Kam er 1974 oder 1975 zur Welt, in oder um Bristol? Man weiß es nicht, und kaum einer hat den Künstler je zu Gesicht bekommen, so dass seine Eltern ihn angeblich noch immer für einen Innendekorateur halten können. Auch mit Simon Hattenstone, dem Journalisten vom "Guardian", der vor Jahren ein Interview mit Banksy führte, will der Straßenkünstler nicht mehr sprechen - obwohl er mittlerweile wohl kaum mehr eine Anzeige wegen Sachbeschädigung fürchten müsste, wenn er beim Sprühen seiner Graffitis erkannt würde.
Das beste Beispiel für Banksys Anerkennung ist seine Londoner Stencil-Art einer ballspielenden Ratte, die mitsamt dem tragenden Mauerstück "gestohlen" wurde und bei Ebay wieder auftauchte - die Bewohner des Viertels protestierten heftig gegen den Verlust des liebgewonnenen Graffitos.
Banksys Schablonenkunst ist subversiv, humorvoll, kritisch und ironisch - ebenso sind seine anderen Kunstaktionen zu umschreiben, wenn Banksy beispielsweise im Londoner Zoologischen Garten den Pinguinen heimlich ein Transparent mit der Aufschrift "We are bored of eating fish" in den Käfig stellte oder aber eine lebensgroße, als Guantanamo-Häftling verkleidete Puppe in Disneyland neben einer Achterbahn platzierte, so dass die vorbeirauschenden Besucher nur einen flüchtigen Blick erhaschen konnten und die schaurige Inszenierung für wahr halten mussten. Besonders vielsagend erscheint auch Banksys "Museumsschmuggel": In die renommiertesten Sammlungen der Welt hängt er unbemerkt seine eigenen Bilder. So prangte beispielsweise die Banksy-Variante der "Mona Lisa" (mit Smiley-Gesicht) im Pariser Louvre, eine Tesco-Tomatensuppendose als Parodie auf Andy Warhols Campbell's-Dose im Museum of Modern Art. Ins Londoner British Museum schleuste Banksy eine gefälschte prähistorische Felsmalerei ein, auf der ein Einkaufswagen geschoben wird. Diese humorvolle Reflexion der eigenen Kunstgattung Graffiti - die Exponatbeschriftung monierte, dass pflichtbewusste Stadtbeamte die meisten derartiger Kunstwerke mittlerweile entfernt hätten - hat es, nach acht Tagen Subversion, heute in die Dauerausstellung geschafft.
Middendorf, H.
Auktion 387 - 10.12.11
Lot 344
Öl auf Leinwand 1986
17.000 €
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Manzù, Giacomo
Auktion 387 - 10.12.11
Lot 262
Bronze 1982
40.000 €
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Altenbourg, G.
Auktion 390 - 28.04.12
Lot 111003808 - noch 84 Tage
Aquarell 1985
5.000 EUR
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Bach, Elvira
Auktion 390 - 28.04.12
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Kunstharz 1999
5.000 EUR
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Hirst, Damien

Auktion 390 - 28.04.12
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Aquatintaradierung 2004
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Beuys, Joseph
Internetauktion
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Farboffset 1972
Startpreis: 4.260 EUR
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Krusche, Peter
Auktion 387 - 10.12.11
Lot 289
Öl auf Leinwand 1991
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Immendorff, J.
Auktion 387 - 10.12.11
Lot 282
Bronze 1985
30.000 €
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Tadeusz, N.
Auktion 390 - 28.04.12
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Gouache 1986
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Marini, Marino
Auktion 390 - 28.04.12
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Farbradierung 1978
2.800 EUR
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Fußmann, Klaus
Auktion 390 - 28.04.12
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Farbige Kreide 2006
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Hume, Gary
Internetauktion
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Farbserigrafie 1970
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