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Benjamin Vautier

Biografien
Benjamin Vautier

*  1829 Morges
† 1898 Düsseldorf


Der Schweizer Genremaler Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. zählt zu den wichtigsten Vertretern dieses Faches in der Düsseldorfer Malerschule.
Zur Welt gekommen war Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. im Jahr 1829 in Morges, einem Örtchen in der Nähe von Lausanne am Genfer See.
In Genf erhielt Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. ab 1847 Zeichenunterricht durch Jules Hébert. Bei Jacques Aime und dem Emailmaler Charles Louis François Glardon erlernte er Techniken des Kunstgewerbes. Zwei Jahre arbeitete Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. in Genf selbst als Emailmaler, insbesondere gestaltete er Schmuckstücke mit Emaileinlagen. 1849 wurde Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. Ateliermitglied bei dem Genfer Historienmaler Jean-Léonard Lugardon.
Nur ein Jahr darauf, 1850, übersiedelte Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. nach Düsseldorf. Hier studierte er an der Kunstakademie in der Klasse von Carl Ferdinand Sohn, danach wechselte Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. als Privatschüler in Rudolf Jordans Werkstatt.
Das Bauernleben begann Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. zu interessieren. Diesbezügliche Studienreisen führten Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. in ländliche Gegenden der Schweiz und auch in den Schwarzwald, wo er im Örtchen Gutach gewissermaßen die Vorhut der späteren Künstlerkolonie Gutach bildete. 1856 / 1857 besuchte Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. auch Paris. Danach wurde Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. endgültig in Düsseldorf sesshaft und erwarb sich rasch einen Ruf als einer der bedeutendsten Genremaler der Düsseldorfer Schule. Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. lehrte auch als Professor und war Mitglied der Akademien von Berlin, Antwerpen, Amsterdam, Wien und München.
Insbesondere Genrebilder mit ländlichen Szenen prägen das Oeuvre von Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. Seine reizenden, natürlichen und oft spätromantische Stimmung atmenden Bilder aus dem täglichen Leben der einfachen Leute waren schon zu Marc Louis Benjamin Vautiers d.Ä. Lebzeiten überaus populär. Ehrenbekundungen wie der Franz-Josephs-Orden (1868), der Rote Adlerorden (1869) und der bayerische Michaelsorden bezeugen das hohe Ansehen von Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä.
Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. verstarb 1898 in Düsseldorf. Heute befinden sich Werke von Marc Louis Benjamin Vautier d.Ä. beispielsweise in der Eremitage in St. Petersburg. Sein Urenkel ist der berühmte Fluxus-Künstler Ben Vautier.