Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von Werken von Joannis Avramidis
*  1922 Batumi (Georgien)
† 2016 Wien



Bewegung:  Biomorphe Abstraktion nach 1945.

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Joannis Avramidis
Biografie
Im Jahr 1922 wird Joannis Avramidis als Sohn griechischer Einwanderer im russischen Batum geboren. An der Staatlichen Kunstschule in seiner Geburtsstadt immatrikuliert er sich 1937 für die Fächer Malerei und Grafik. Das Studium wird 1939 durch die Auswanderung der Familie nach Athen unterbrochen.
Als Zwangsarbeiter gelangt Joannis Avramidis 1943 in den Wirren des Zweiten Weltkriegs nach Wien. Hier findet er nach Kriegsende seine neue Heimat. 1945 schreibt Joannis Avramidis sich an der Wiener Kunstakademie ein, wo er bis 1956 Malerei und später Bildhauerei bei Fritz Wotruba studiert. Noch im Jahr des Studienabschlusses wird ihm der Staatspreis der Akademie zugesprochen.
In seinen Werken sucht Joannis Avramidis stets den Ausgangspunkt bei der zeichnerischen Erfassung der menschlichen Figur. Von seinem lebendigen grafischen Gesamtwerk gelangt Avramidis schließlich auch zu seinen Plastiken. Einzelfiguren und Gruppen, Köpfe und Torsi, biomorphe und geometrische Abstraktionen in Bronze, aber auch in Gips, Aluminium, Holz, Porzellan oder Stein stehen im Zentrum des bildhauerischen Schaffens. Avramidis denkt dabei stets in großen Formen, komponiert rhythmisch mit gerundeten Volumina, erschafft gleichsam abstrahierte Idealbilder des Natürlichen. Anregungen empfängt Avramidis besonders von seinem Lehrer Wotruba sowie von Constantin Brâncusi, aber auch Konstruktivismus und synthetischer Kubismus hinterlassen deutliche Spuren: Mit seinen Werken gelingt Joannis Avramidis eine progressive und außergewöhnliche Fortsetzung dieser Stilepochen.
Joannis Avramidis, der 1968 einem Ruf als Professor für Bildhauerei an die Wiener Akademie der Bildenden Künste folgt, bespielt im Laufe seiner Karriere zahlreiche wichtige Einzelausstellungen, darunter Schauen im Hannoveraner Kestner-Museum (1967) oder in den Kunsthallen in Bremen, Mannheim und Nürnberg (1979/80). Die Zeichnungen präsentiert 2005 die Pinakothek der Moderne in München. Werke von Joannis Avramidis finden sich zudem in den Dauerausstellungen vieler Museen und öffentlicher Sammlungen.
Der vielfach preisgekrönte Joannis Avramidis, der etwa 1973 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst, 1985 mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst und 2014 mit dem Jerg-Ratgeb-Preis geehrt wird, lebt und arbeitet in Wien.