Carl Arnold Kortum
1745 Müllheim
1824 Bochum
Nach Beendigung seines Studiums 1766 mit einer Dissertationsschrift über Epilepsie lässt sich Kortum als praktischer Arzt im Haus seiner Mutter in Müllheim nieder und reist 1767 nach Berlin, wo er neben dem Besuch anatomischer Kurse und Vorlesungen zur Wundarznei auch schwierigen Operationen an der Charité beiwohnt. 1770 geht er nach Bochum, wo er bis zu seinem Tod am 15.08.1824 lebt und arbeitet. Anlässlich seines fünfzigjährigen Doktorjubiläums 1816 erhält er von der Universität Duisburg die Würde eines Ehrendoktors und vom preußischen König, Friedrich Wilhelm III., den Titel des königlich-preußischen Hofrats verliehen. Heute aber ist Carl Arnold Kortum im Wesentlichen eher durch seine Freizeitbeschäftigung, das Schreiben von Reimen, bekannt, insbesondere durch seine 1784 erstmals veröffentlichte zeitgenössische Satire "Leben, Meynungen und Thaten von Hieronymus Jobs...", die so genannte "Jobsiade".
Dauthendey, Max
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