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Carl-Henning Pedersen

Biografien
Carl-Henning Pedersen

*  1913 Kopenhagen
† 2007 Frederiksberg


Der dänische Maler Carl-Henning Pedersen, einer der Köpfe der Künstlergruppe CoBrA, kommt im Jahr 1913 in Kopenhagen zur Welt. Als Maler bleibt Carl-Henning Pedersen Autodidakt: Ab 1933 entstehen erste abstrakte Gemälde, die Carl-Henning Pedersen unter dem Einfluss von Paul Klee und Joan Miró konzipiert. Seine "Mallehrerin" wird Else Alfelt, die Carl-Henning Pedersen später zur Frau nimmt.
Bereits 1936 kann Carl-Henning Pedersen seine Werke auf dem Herbstsalon in seiner Geburtsstadt ausstellen. Im Jahr 1940, nach einer Parisreise, engagiert sich Carl-Henning Pedersen auch als Mitarbeiter einer Künstlerzeitschrift: In "Helhesten", zu Deutsch "Höllenpferd", werden auch Paul Klees theoretische Schriften veröffentlicht.
1948 wird ein Schlüsseljahr in der künstlerischen Entwicklung von Carl-Henning Pedersen. Gemeinsam mit Künstlern wie Asger Jorn, Constant (Constant Anton Nieuwenhuys), Corneille (Cornelis Guillaume van Beverloo) und Karel Appel zählt auch Carl-Henning Pedersen zu den Gründungsfiguren der richtungsweisenden informellen Künstlergruppe "CoBrA". Auch an der zugehörigen Zeitschriftenpublikation beteiligt sich Carl-Henning Pedersen.
Die Kunst von Carl-Henning Pedersen, in Arbeiten auf Papier ebenso wie Gemälden realisiert, sucht einen impulsiven, spontanen Zugang und nimmt dabei Bezug auf die Kunst der Naturvölker, das "Unbewusste" oder naive Kinderbilder. In kräftig bunter Farbigkeit und einem wilden, ungezügelten Duktus entstehen bis in ein lebendiges Spätwerk hinein phantastische Landschafen und Gestalten.
Schon seit den 1950er Jahren wird das Werk von Carl-Henning Pedersen vielfach geehrt. 1958 beispielsweise erhält der Maler den Guggenheim-Preis, und 1962 repräsentiert Carl-Henning Pedersen Dänemark auf der venezianischen Biennale. Spätestens jetzt kann das internationale Publikum ihn nicht mehr übersehen. 1968 ehrt dann eine Werkschau im Carnegie Museum von Pittsburgh den Maler Carl-Henning Pedersen, und 1976 öffnet das "Carl-Henning Pedersen og Else Alfelts Museum" in Herning seine Pforten. Im Jahr 2013 zeigt das Arken Museum for Moderne Kunst bei Kopenhagen eine umfassende Ausstellung.
Carl-Henning Pedersen stirbt 2007 in Frederiksberg.