Ketterer Kunst Logo

Detailsuche

Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von
Charles Le Brun

Biografien
Charles Le Brun

*  0 Paris
† 0 Paris


Charles Le Brun (Charles Lebrun) gilt als einflussreichster Künstler des französischen Louis-quatorze-Stils.
Der Maler und Entwurfszeichner für Ornamentik und Kunsthandwerk kommt im Jahr 1619 in Paris zur Welt. Charles Le Brun (Charles Lebrun) zeigt schon als Knabe hohe künstlerische Begabung und wird 13-jährig bei Perrier in die Lehre geschickt. Zwischen 1634 und 1637 ist Charles Le Brun (Charles Lebrun) Schüler des berühmten Simon Vouet. Schon im Jahr 1640 erhält Charles Le Brun (Charles Lebrun) Aufträge von Richelieu.
Der Kanzler Séguier, ebenfalls ein früher Förderer von Charles Le Brun (Charles Lebrun), ermöglicht dem jungen Künstler 1642 eine Romreise als Begleiter von Nicolas Poussin. Drei Jahre schult sich Charles Le Brun (Charles Lebrun) in der Ewigen Stadt nach der Antike, nach Raffael und den Carracci.
Wieder in Paris, ehelicht Charles Le Brun (Charles Lebrun) 1647 Suzanne Butay, die Tochter eines Hofmalers. Auch beruflich kann Charles Le Brun (Charles Lebrun) nun bald große Erfolge verzeichnen: 1648 zählt er zu den Gründungsmitgliedern der Académie Royale, deren Direktor er 1668 wird. 1662 wird Charles Le Brun (Charles Lebrun) in den Adelsstand gehoben und zum "Premier Peintre du Roi" ernannt, ab 1663 ist er verantwortlich für die Gemäldesammlung des Königs. Zudem steht Charles Le Brun (Charles Lebrun) der royalen Gobelin- und Möbelmanufaktur vor.
In diesen Ämtern kann Charles Le Brun (Charles Lebrun) den repräsentativen Stil des absolutistischen Barock in vielfältigen Gattungen prägen. Neben Gemälden mit historischen, mythologischen, allegorischen und religiösen Szenen, Altarblättern und Bildnissen konzipiert Charles Le Brun (Charles Lebrun) die Ausmalungen bedeutender Gebäude. Auch als Dekorationskünstler und Entwurfszeichner für Kunsthandwerk und Ornament wird Charles Le Brun (Charles Lebrun) eine überaus wichtige Figur. Das Wort von Charles Le Brun (Charles Lebrun), der die strengen "Poussinisten" im Akademiestreit gegen die sinnlichen "Rubenisten" anführt, ist in Kunstfragen des Pariser Hochbarock geradezu Gesetz. Dies gilt jedoch nur bis zum Tod von Charles Le Bruns Förderer Colbert, denn dessen Amtsnachfolger Louvois präferiert den Konkurrenten Pierre Mignard.
1690 verstirbt Charles Le Brun (Charles Lebrun) in seiner Geburtsstadt.