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Christian Brandl

Biografien
Christian Brandl

*  1970 Erfurt

Christian Brandl, geboren im Jahr 1970 in Erfurt, zählt zu den wichtigen Vertretern der zeitgenössischen figurativen Malerei und gilt als einer der bedeutenden Künstler der berühmten "Neuen Leipziger Schule".
Sein Studium der Malerei und Grafik absolviert Christian Brandl zwischen 1994 und 1999 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Sein Lehrer ist kein Geringerer als der "Leipziger Schule"-Maler Arno Rink, der als Stichwortgeber einer ganzen Generation und namentlich von Neo Rauch Kunstgeschichte geschrieben hat. Zwischen 1999 und 2001 schließt Christian Brandl ein Meisterstudium bei Ulrich Hachulla an. Er erhält das Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft Münster sowie das Lessingstipendium der Stadt Kamenz und bezieht schließlich 2002 als freier Maler ein Atelier in Leipzig.
In seiner figurativen Kunst, die den Menschen und den ihn umgebenden Raum in Alltagssituationen thematisiert, sucht Christian Brandl gezielt eine "Standbild-Ästhetik". Seine Kompositionen beziehen ihren besonderen Reiz aus einer angehaltenen Bewegung, die den Betrachter dazu aufruft, nach der zugrunde liegenden "Geschichte", nach dem Kontext der einzelnen Szene, zu forschen. Diese Momenthaftigkeit unterwirft Christian Brandl dabei aber einer höheren Ästhetik, die in der Klarheit der Formensprache und der kühlen Farbpalette ihre ganze Wirkung entfaltet.
Christian Brandl kann neben Einzelausstellungen in Leipzig (1999, 2000, 2006, 2009, 2012), Frankfurt am Main (2008, 2010), Hamburg (2006) und Bitterfeld (2011) auch zahlreiche Gruppenschauen bespielen, darunter 2008 die Ausstellung "Neue Leipziger Schule" im Cobra Museum in Amstelveen oder 2006 die große Schau "Zurück zur Figur" in der Münchner Kunsthalle der Hypovereinsbank. Der Maler lebt und arbeitet in Leipzig.