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Dennis Oppenheim

Biografien
Dennis Oppenheim

*  1938 Electric City/Washington
† 2011 New York


Der US-amerikanische Bildhauer, Fotograf sowie Video-, Performance- und Installationskünstler Dennis Oppenheim wird im Jahr 1938 im kleinen Örtchen Electric City im US-Bundesstaat Washington geboren. Er absolviert zwischen 1958 und 1964 sein Studium der Kunst am California College of Arts and Crafts in Oakland und wechselt dann zum Abschluss des Masterstudiums 1965 an die kalifornische Stanford University.
Nach Beendigung der Ausbildung lässt sich Dennis Oppenheim 1966 in New York City nieder und arbeitet als freier Künstler in einer pulsierenden, lebendigen Szene. 1968 ehrt eine erste Einzelausstellung den jungen Künstler (John Gibson Gallery), und schon 1969 tritt Dennis Oppenheim zudem selbst auf die Seite der Lehrenden. Er bekleidet Dozenturen an der Yale University sowie an der New Yorker State University.
Zunächst widmet sich Dennis Oppenheim, der mit Robert Smithson und Michael Heizer befreundet ist, vor allem Earth Art und Land Art, bald kommen Performances sowie Body Art hinzu. In der Vereinigung letztgenannter Kunstrichtungen nutzt Dennis Oppenheim gerne seinen eigenen Körper als Material. Ab den 1970er Jahren, besonders aber in den 1980er und 1990er Jahren ergänzen zunehmend Skulpturen und Installationen das Gesamtwerk. Häufig verwendet Dennis Oppenheim Metall, Baustoffe, Holz und Stein für seine mit den Jahren immer monumentaler werdenden Werke.
Dennis Oppenheim hat den Ruf eines humorvollen Rebellen, der gerne auf Konfrontationskurs geht. Einen Skandal löst etwa 1997 die Skulptur "Device to Root Out Evil" aus: Ein kleiner Kirchenbau aus Holz von etwa sechs Metern Höhe, den Dennis Oppenheim einfach auf den Kopf stellt. Das Werk, das in einer Parkanlage in Vancouver präsentiert wird, muss aufgrund des großen Protestes der Anwohner wieder entfernt werden.
Die Karriere von Dennis Oppenheim wird von Einzelausstellungen in großen Häusern begleitet, etwa im Whitney Museum of American Art in New York (2003), im Irish Museum of Modern Art in Dublin oder im Forum Ludwig für Internationale Kunst in Aachen (beide 2001). Dennis Oppenheim verstirbt im Jahr 2011 in seiner Wahlheimat New York.