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Deutsches Informel

Biografien
Deutsches Informel



Nachdem die Kunst in Europa nach 1945 an Integration verloren hatte, kommt es in den Nachkriegsjahren wieder zu einem Bruch mit den Traditionen und der reinen figurativen Malerei. In Paris kristallisiert sich eine neue Kunstrichtung heraus, die später unter dem Namen Informel bekannt wird. Das Informel manifestiert sich in einer gestischen, meist expressiven und spontanen Malerei. Die Künstler des Informel beweisen die These Cézannes, das einzige Thema der Malerei sei die Farbe. Als erklärte Gegenbewegung zur geometrischen Abstraktion lehnt die informelle Kunst abgegrenzte Formen und feste Kompositionsregeln ab. Durch frei erfundene Zeichen oder durch Rhythmus und Struktur - kurz: mit der individuellen Geste - sucht das Informel sich auszudrücken. Als Hauptvertreter der deutschen Informel gelten Wols, Hans Hartung, Karl Otto Götz und Emil Schumacher.