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Dietz Edzard

Biografien
Dietz Edzard

*  1893 Bremen
† 1963 Paris


Dietz Edzard hat der Moderne mit seinen einnehmenden, an den Postimpressionismus anknüpfenden Bildern eine Malerei mit eigener Note entgegengesetzt.
Zur Welt kommt Dietz Edzard im Jahr 1893 in Bremen. Sein Handwerk lernt Dietz Edzard in Berlin, wo er ab 1911 bei niemand Geringerem als Max Beckmann arbeitet. Davon abgesehen bleibt der Maler aber Selbstgelehrter.
Dietz Edzard ist im Rheinland und in Bremen tätig und geht danach von 1918 bis 1920 nach Holland. Ab 1922 lebt Dietz Edzard in Herrsching am Ammersee nahe München. Reisen führen ihn bis zur Mitte des Jahrzehnts nach Litauen, in die Schweiz und nach Kurland. 1927 fährt Dietz Edzard in die Provence und übersiedelt 1928 nach Paris.
Als Maler ist Dietz Edzard überaus erfolgreich. Nachdem er zunächst düstere religiöse Szenen malt, ändert sich um 1925 der Stil von Dietz Edzard. Er steht nun mit seiner Kunst ganz in der Tradition des Postimpressionismus: Zarte Frauengestalten, Tänzer, Porträts, Gesellschaftsszenen und Odalisken bringt er in aufgehellter, lichter Palette und malerisch-pastosem, weichem Strich auf die Leinwände. Die Werke des Dietz Edzard stehen dabei in der direkten Nachfolge eines Edgar Degas und tragen dieses Erbe in das neue Jahrhundert hinein. Die Sammler seiner Epoche, darunter viele Amerikaner, schätzen die neuen Arbeiten von Dietz Edzard außerordentlich.
Trotz seiner traditionsverhafteten Malweise gerät auch Dietz Edzard zur Zeit des NS-Regimes in die Kritik. Fünf seiner Gemälde werden als "entartete Kunst" verfemt und fallen der Zerstörung anheim.
Werke von Dietz Edzard befinden sich heute nicht nur in deutschen Museen, sondern auch in internationalen Häusern wie dem National Museum in Cardiff (Wales) und dem Metropolitan Museum of Art in New York.
Dietz Edzard verstirbt 1963 in Paris.