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Elger Esser

Biografien
Elger Esser

*  1967 Stuttgart - lebt und arbeitet in Düsseldorf

Elger Esser zählt zu den wichtigsten Figuren in der deutschen Fotografie der Gegenwart und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der "Becher-Schule".
Zur Welt kommt Elger Esser im Jahr 1967 in Stuttgart. Sein Studium absolviert Elger Esser zwischen 1991 und 1997 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Sein Lehrer ist Bernhard Becher, der Elger Esser 1996 auch als Meisterschüler annimmt. 1997 erhält Elger Esser den Akademie-Brief.
Noch zu Studienzeiten in den frühen 1990er Jahren schießt Elger Esser eine erste bedeutende Serie, in der er sich dem Einfamilienhaus fotografisch nähert. Der sachlich dokumentierende Stil der Becher-Schule ist in dieser Werkgruppe noch deutlich wahrzunehmen. Bald aber löst sich Elger Esser von dieser Vorgabe. Seine Meisterwerken der Kunstgeschichte "postmodern" nachempfundene Porträtserie gibt davon schon ab 1994 Zeugnis. Später arbeitet Elger Esser vor allem als Landschaftsfotograf. Seine Aufnahmen in diesem Genre reflektieren ebenfalls auf subtile Art und Weise bekannte kunsthistorische und fotografische Meisterwerke. Die Landschaftsaufnahmen des Elger Esser sind beispielsweise in Verbindung mit der barocken Vedutenmalerei oder mit den Landschaftsbildern der niederländischen Schulen des 17. Jahrhunderts zu bringen. Die Farbkonzepte der sorgfältig komponierten Landschaftsfotografien des Elger Esser tragen viel zu ihrer gemäldeartigen, künstlerisch überhöhenden Wirkung bei.
Werke von Elger Esser sind in internationalen Museen wie dem New Yorker Guggenheim Museum und der Pariser FNAC zu besichtigen. Der Fotograf lebt und arbeitet in Düsseldorf.