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Ferdinand Carl Cürten

Biografien
Ferdinand Carl Cürten

*  1897 Düsseldorf
† 1945 Schloss Amelunxen/Weser


Der in Düsseldorf geborene Maler Ferdinand Carl Cürten beginnt seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und der Kunstakademie seiner Heimatstadt. In diesen ersten Jahren werden seine Arbeiten noch vom rheinischen Impressionismus beeinflusst. Er unternimmt ausgedehnte Studienreisen durch ganz Europa, die ihn bis nach Nordafrika führen. Auf diesen Reisen durch Südfrankreich, Italien und Spanien entstehen leuchtende Darstellungen mediterraner Küstenlandschaften und südländischer Städte. Doch auch Motive der niederrheinischen Heimat und Stillleben hält der Künstler in seinen Bildern fest. Cürten wird 1919 Mitglied der Künstlervereinigung "Das Junge Rheinland", verläßt aber 1923 die Gruppe wieder und tritt der neu gegründeten "Rheingruppe" bei, die sich 1928 zur "Rheinischen Sezession" weiterentwickelt. 1928 wird Cürten nach Genf berufen und erhält vom Völkerbund den Auftrag zur Ausgestaltung einer Ausstellung. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg wendet sich Cürten von der Ölmalerei ab und immer mehr dem Aquarell zu. Es entstehen zunächst sehr farbintensive Blätter, denen er jedoch im Laufe der Zeit ein gemäßigteres Kolorit verleiht. Mit Ausbruch des Krieges wird der Künstler zum Wehrdienst einberufen und als Leutnant nach Nordafrika geschickt. Cürten stirbt kurz nach Kriegsende am 30. Mai 1945 im Lazarett des Schloßes Amelunxen.