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Francesco de Guardi



1712 getauft in Venedig
1793 Venedig

Francesco Guardi nimmt unter den venezianischen Malern des 18. Jahrhunderts einen herausragenden Rang ein. Zu den bevorzugten Motiven, die Francesco Guardi in seinen prachtvoll ausstaffierten Gemälden darstellt, zählen neben den weiten Plätzen, den eindrucksvollen Bauwerken und den vielen Kanälen Venedigs insbesondere die Festivitäten der Lagunenstadt, zu denen neben den eigentlichen Festen auch Regatten, Banketts und Empfänge gehören. Ergänzend zu den Ölgemälden hat sich eine Reihe von vorbereitenden Studien und Skizzen sowie Federzeichnungen mit ähnlichen Sujets erhalten. Dabei ist es gerade die detailverliebt ausgearbeitete, überaus genaue und erzählfreudige Darstellungsweise in den Werken Francesco Guardis, die den besonderen Reiz seiner Kunst ausmacht.
Francesco Guardi, 1712 in Venedig geboren, wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf, denn auch sein Vater, Domenico Guardi (1678-1716), und sein Bruder Gianantonio (1699-1760) sind Maler. Francesco Guardi entdeckt schon bald sein malerisches Interesse für seine Heimatstadt und es sind insbesondere die glanzvollen Fest- und Stadtansichten, die bis zu seinem Tod im Jahr 1793 sein motivisches Repertoire prägen und ihn zu einem führenden Vertreter dieser Gattung machen. Somit reiht sich Francesco Guardi mit seinen Schilderungen ein neben so bedeutende Künstlerkollegen wie Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto (1697-1768), Gabriel Bella (1730-1799) oder Bernardo Bellotto (1722-1780).

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