Francesco Solimena
1657 Canale di Serino
1747 Neapel
Zum motivischen Repertoire der Malerei Francesco Solimenas gehören neben religiösen Sujets auch Bildnisse, historische Szenen und Allegorien. Die stilistischen Eigenheiten, die in der Ausführung der Gemälde gewahr werden, verweisen in ihrer ästhetisch verfeinerten, dekorativen Delikatesse, ihrem meisterlichen Einsatz der Farben, ihrer Plastizität, ihrer Lichtregie und ihrer strukturierten Komposition stets deutlich auf die Handschrift des Meisters. Im letztgenannten Punkt mag man zugleich einen Hinweis auf die zweite Profession Francesco Solimenas bemerken, der auch als Architekt reüssierte. Vor diesem Hintergrund ergänzen zahlreiche Baupläne das ohnehin umfängliche Spektrum des Künstlers, der bereits zu Lebzeiten von den Zeitgenossen gerühmt und von den Kunstschriftstellern umfänglich gewürdigt wurde. Besonders eindringlich in ihrer Bildsprache sind überdies die Zeichnungen des Künstlers, die durch ihren akkuraten und dennoch beschwingten Strich bestechen. Mit Recht hält darum der Ruhm Francesco Solimenas, dessen Werke auf dem Kunstmarkt hoch geschätzt und in so bedeutenden Museen wie den Uffizien in Florenz oder der Londoner National Gallery bewahrt werden, bis in die heutige Zeit an.
Frankreich
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