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Franz Gertsch

Biografien
Franz Gertsch

*  1930 Mörigen - lebt in Rüschegg-Heubach

Am 8. März 1930 wird im schweizerischen Möringen, Kanton Bern, Franz Gertsch geboren. Bei Max Rudolf von Mühlenen und Hans Schwarzenbach studiert Gertsch von 1947 bis 1952 Malerei. Mit seinen großformatigen fotorealistischen Bilden, die teilweise von Fotografien oder Diaprojektionen ausgehen, erregt Franz Gertsch ab 1969 Aufsehen, mit seiner Teilnahme an der documenta 5 in Kassel erreicht Gertsch seinen internationalen Durchbruch. Das Prinzip Realität bleibt für Gertsch nicht nur eine malerische Herausforderungen, sondern vor allem eine konzeptionelle. Seine Bilder, für die er anders als die amerikanischen Fotorealisten wieder den Pinsel benutzt, folgen - trotz Fotovorlagen - einer eigenen, innerbildlichen Logik, die auf absolute Stimmigkeit aller Elemente zielt. Das Werk von Franz Gertsch beinhaltet gleichzeitig ein großes Stück - von Jan van Eyck, Albrecht Dürer und Leonardo da Vinci bis hin zu Caspar David Friedrich - europäischer Maltradition. Das Holzschnittwerk von Gertsch steht völlig eigenständig neben seinem malerischen Werk. In einer bisher unbekannten Präzision der Ausführung - das gilt für das Stechen ebenso wie für das Drucken - und in Monumentalformaten, die an die Grenzen des Machbaren bei der Papierherstellung stoßen, hat Gertsch diesem traditionellen Medium neue Dimensionen erschlossen. Durch eine private Initiative wird im Jahr 2000 in Burgdorf unweit seines Wohn- und Arbeitsortes Rüschegg das "museum franz gertsch" eröffnet.