Ketterer Kunst Logo

Detailsuche

Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von
Franz Schubert

Biografien
Franz Schubert

*  1797 Himmelpfortgrund
† 1828 Wien


Der Komponist Franz Schubert wird am 31. Januar 1797 am Himmelpfortgrund geboren. Sein Vater, Lehrer einer Pfarrschule, erteilt ihm den ersten Unterricht. Er besucht dann die Schule in Lichtental und beginnt seine musikalische Ausbildung. Der Vater lehrt ihn die Violine. Außerdem erteilt ihm Michael Holzer, Kapellmeister der Lichtentaler Kirche, Orgelunterricht. 1808 wird er auf Grund seiner Stimme in die Hofkapelle und in das kaiserliche Konvikt aufgenommen. Hier genießt er Kompositionsunterricht bei Wenzel Ruzicka und Antonio Salieri. Bald tritt seine Begabung in der Komposition zu Tage, aus dem Jahr 1810 stammt eine erste Klavierfantasie. Eine Verlängerung seines Stiftungsplatzes am Konvikt lehnt er ab und kehrt 1813 in sein Elternhaus zurück. Nach Beendigung einer Lehrerausbildung, ist er von 1814 bis 1818 als Schulgehilfe bei seinem Vater tätig. Er setzt den Kompositionsunterricht bei Salieri bis 1816 fort und bewirbt sich erfolglos um den Posten als Kapellmeister in Laibach. Durch den Dichter Johann Mayrhofer macht er die Bekanntschaft des Baritonsängers Johann Michael Vogl, der für die Verbreitung seiner Lieder in den Wiener Salons sorgt. Auch der Pianist Josef von Gahy spielt seine Stücke. 1818 wird er von der Familie des Grafen Johann Esterhazy als Sing-und Klaviermeister auf dessen Gut in Zseli­z in Ungarn engagiert. Im gleichen Jahr entsteht die "Sinfonie Nr. 6 C-Dur". Nach seiner Rückkehr lebt er zwei Jahre im Haus seines Freundes Mayrhofer. Ab 1821 finden sie sogenannten "Schubertiaden", von Freunden veranstaltete Musikabende statt. Schubert ist vollkommen auf die finanzielle Unterstützung seiner Freunde angewiesen. 1822 beendet er die "Messe Nr. 5 As-Dur" und beginnt die unvollendete "Sinfonie Nr. 7 h-Moll". Im Jahr 1825 arbeitet er an der großen "Sinfonie Nr. 8 C-Dur" und schreibt die "Klaviersonate a-Moll". 1826 bis 1828 ist er in Wien auf. Am 26. März 1828 gibt er das einzige öffentliche Konzert, inzwischen wurden aber zahlreiche seiner Lieder- und Klavierwerke veröffentlich. Er stirbt am 19. November 1828 in Wien.