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Fritz Gartz

Biografien
Fritz Gartz

*  1883 Berlin
† 1960 Söcking am Starnberger See


Nach einer kaufmännischen Lehre beginnt Fritz Gartz 1904 in Berlin mit dem Kunststudium, das er ab 1906 in München als Schüler von Walter Thor und an der Kunstakademie unter Hugo von Habermann fortsetzt. In den Jahren 1907 und 1910 unternimmt er Reisen nach Italien und schließt dort Bekanntschaft mit Giorgio de Chirico. Gartz ist 1911-13 Mitglied des Deutschen Künstler-Verbandes "Die Juryfreien" in München sowie ab 1914 Mitglied der "Freien" Münchner Künstler. Eine dritte Italienreise führt ihn 1914 nach Sizilien. 1915 wird er zum Kriegsdienst als Kavallerist an der Ostfront eingezogen und kommt nach einer Verwundung ins Lazarett Döberitz. Während sein Frühwerk in erster Linie Porträts und Selbstbildnisse umfasst, wendet der Künstler sich hier nun erstmals dem Thema Landschaft zu, dem er auch in den 1920er Jahren bei Aufenthalten im Gebirge und am Chiemsee mehrere Gemälde widmet. Nach einer vierten Italienreise lässt sich Gartz mit seiner zweiten Frau 1928 in Söcking bei Starnberg nieder. 1932 erhält er den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und präsentiert seine Arbeiten in mehreren Ausstellungen in Süddeutschland. Die 1930er Jahre sind von Existenzsorgen geprägt, die den Künstler zur Annahme diverser Auftragsarbeiten zwingen. 1954 wird sein Werk in der Städtischen Galerie München erstmals in einer Einzelausstellung der Öffentlichkeit gezeigt. Am 1. September 1960 stirbt Fritz Gartz in Söcking.