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Georges Noel



1924 Béziers


Schon während seines Ingenieurstudiums, das er 1938 beginnt, beschäftigt sich Georges Noël in seiner Freizeit intensiv mit Zeichnung und Malerei. Nach Ende des Krieges, in dem er aktiv die Résistance unterstützt hatte, findet er 1947 zunächst eine Anstellung als technischer Zeichner im Luftfahrtunternehmen Turboméca, die er jedoch 1955 wieder aufgibt. Er zieht mit seiner Familie nach Paris und kommt so 1957 mit Jean Dubuffet in Kontakt, dessen Werk ihn ebenso wie die berühmten Graffiti-Fotografien Brassaïs nachhaltig beeinflussen. 1959 knüpft er erste Beziehungen zu den Nouveaux Réalistes Arman, Yves Klein und Raymond Hains. Zu diesem Zeitpunkt entwickelt er seine eigene Technik, die auf dem Gebrauch von Polyvinylazetat beruht. Es entstehen die ersten sog. Palimpseste, die nicht nur seine Originalität sondern auch seine Verbundenheit mit dem Informel bekunden. In den frühen Sechziger Jahren entwickelt Noel eine strenge neue Zeichensprache. Als Vorbild dienen ihm die Zeichen- und Schriftsymbole archaischer Kulturen, deren magischer Symbolismus ihn faszinieren. Die Schriften Teilhard de Chardins bestärken ihn zudem in seiner Suche nach mehr Spiritualität in der Kunst. 1964 bereist Noël zum ersten Mal die Ostküste der Vereinigten Staaten und zeigt dort u.a. ein reges Interesse an der Minimalistischen Kunst Agnès Martins. Vier Jahre später, 1968, nimmt er einen Lehrauftrag an der Kunstschule von Minneapolis an. Im darauffolgenden Jahr siedelt er nach New York über. Zu dieser Zeit werden seine Arbeiten zunehmend geometrischer und strukturierter. 1976 ist er für ein Jahr in Paris tätig und nimmt seine Arbeit an den Palimpsesten wieder auf, bevor er 1982/83 endgültig nach Paris zurückkehrt. In den folgenden Jahren unternimmt er Reisen nach Japan, Mali und Burkina Faso, um sich von den unterschiedlichen Kulturen inspirieren zu lassen. Öffentliche Aufträge, wie die Arbeiten für die Französische Botschaft in Berlin von 2003 oder die Nachfrage des Kupferstichkabinetts des Musée du Louvre nach Radierungen von 2004 belegen seinen Status als einer der wichtigsten Gegenwartskünstler Frankreichs.

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