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Gérard Schneider

Biografien
Gérard Schneider

*  1896 Sainte-Croix (Schweiz)
† 1986 Paris


Der Maler und Grafiker Gérard Schneider, ein wichtiger Vertreter des Tachismus und der Nouvelle École de Paris, kommt im Jahr 1896 in Sainte-Croix in der Schweiz zur Welt. Zunächst studiert er in Neuchâtel, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges aber geht er nach Paris.
Hier schreibt Gérard Schneider sich 1916 an der École des Arts Décoratifs ein, 1918 wechselt er an die École des Beaux-Arts. Bereits 1920 wird in Neuchâtel die erste Einzelausstellung seiner Werke gezeigt.
Gérard Schneider bleibt in Paris, wo er sich 1922 dauerhaft ansiedelt. Sein Frühwerk durchläuft verschiedenste Stilphasen: Gérard Schneider, der 1939 auch Pablo Picasso begegnet, experimentiert mit dem Neoklassizismus ebenso wie mit dem Surrealismus und den neuen Abstraktionsformen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etabliert sich Gérard Schneider, der nun auch französischer Staatsbürger wird, als Künstler der Nouvelle École de Paris. Kraftvolle, spontan auf die Bildträger geschleuderte Abstraktionen im Stil des Tachismus mit starken Kontrasten von Farbe und Nicht-Farbe bestimmen sein Oeuvre nun. Neben Malereien entstehen auch Handzeichnungen, Stiche und Lithografien sowie Buchillustrationen.
Gérard Schneiders Werke werden vielfach preisgekrönt: Er erhält 1957 den "Lissone Prize", 1975 den "Prix de Tokyo" und 1983 die Medaille der Stadt Paris. Werke von Gérard Schneider sind heute in wichtigen internationalen Museen zu besichtigen, darunter das Pariser Musée National d'Art Moderne, das Kölner Wallraf-Richartz-Museum, das Kunsthaus Zürich und die Römische Galleria d'Arte Moderna. Gérard Schneider verstirbt im Jahr 1986 in seiner Wahlheimat Paris.