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Guillaume Apollinaire

Biografien
Guillaume Apollinaire



Guillaume Apollinaire wird am 26. August 1880 unter dem Namen Guglielmus Apollinaris Albertus de Kostrowitsky in Rom geboren. Er wächst zunächst in Rom auf und geht später in Monaco, Nizza und Cannes zur Schule. Unter verschiedenen Pseudonymen wagt er erste zaghafte Schreibversuche. Es entstehen vor allem melancholische Gedichte, die sich in seiner unglücklichen Verliebtheit begründen.
Er geht nach Paris, wo er als Bankangestellter arbeitet. Nebenbei schreibt er Gedichte und verlegt einige kleinere Zeitschriften.
Während Apollinaire in der französischen Hauptstadt lebt, macht er auch die Bekanntschaft berühmter Künstler wie Pablo Picasso oder Georges Braque.
1910 veröffentlicht Apollinaire einen Sammelband mit dem Titel L'Hérésiarque & Cie. in dem er seine bisher verfassten Erzählungen, 23 kurze und recht düstere Texte, zusammenbringt. Das Buch wird für den Prix Goncourt nominiert, bekommt die Auszeichnung aber letztendlich nicht. Apollinaires Sammlung von Essays mit dem Titel "Les peintres cubistes" ("Die Maler des Kubismus") aus dem Jahr 1913 gilt als Werk von herausragender Bedeutung, das dem Kubismus zu verstärkter Beachtung verhalf. Apollinaire schrieb noch zahlreiche andere Romane und Gedichte sowie erotische, manchmal auch pornographische Texte. Zu seinen bekanntesten Publikationen gehören "Le poète assassiné" aus dem Jahr 1916 sowie der Roman "La femme assise" aus dem Jahr 1917. Guillaume Apollinaire stirbt am 9. November 1918 in Paris im Zuge der gigantischen Grippewelle, die über Europa hinwegrollt.