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Hanne Darboven

Biografien
Hanne Darboven

*  1941 München
† 2009 Hamburg-Harburg


Hanne Darboven, am 29. 04. 1941 in München geboren, studiert von 1962 bis 1966 bei Wilhelm Grimm und Almir Mavignier an der Hochschule der Künste in Hamburg und geht nach Abschluss des Studiums für zwei Jahre nach New York, wo sie durch das Zusammentreffen mit Vertretern der Minimal Art wie Carl Andre und Sol LeWitt in ihrem künstlerischen Schaffen beeinflusst wird. In ihren Werken beschäftigt sie sich insbesondere mit dem Sichtbarmachen von Zeiträumen, wofür seine eine Systematik selbst gewählter Zeichen entwickelt. Zeitabläufe oder historische Ereignisse werden von ihr mit Hilfe von Zahlencodierungen, Texten, Fotos und Diagrammen meist auf Schreibmaschinenpapier festgehalten, wobei sie die zeiträumliche Dimension ihrer Arbeit als räumliche Ausdehnung mittels einer Aufhängung der Blätter an der Wand erfahrbar macht. Die Intention Hanne Darbovens ist dabei das Fassbarmachen des eher unbewussten Zeitflusses und damit verbunden das Aufzeigen der Grenzen menschlicher Wahrnehmung. Ihre Arbeiten werden u. a. 1970 im Museum of Modern Art und 1971 im Guggenheim-Museum in New York ausgestellt. Hanne Darboven nimmt 1972, 1977, 1982 und 2002 an der Documenta in Kassel teil und vertritt Deutschland auf der Biennale di Venezia. Ihre Werke sind in den meisten der renommierten, internationalen Museen für moderne Kunst zu finden.