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Hans Platschek

Biografien
Hans Platschek

*  1923 Berlin
† 2000 Hamburg


Hans Platschek, der 1923 in Berlin geboren wird, siedelt mit seiner Familie 1939 nach Südamerika aus. Hans Platschek beginnt dort in Montevideo mit dem Studium an der Kunsthochschule. In Montevideo wird Hans Platschek Vorstandsmitglied des Verbandes der Kunststudenten Uruguays und ist Mitbegründer eines Instituts für Moderne Kunst und Mitherausgeber der Kulturzeitschrift "Clima". Seine erste Einzelausstellung zeigt Hans Platschek 1948 in Montevideo, 1951 hält er Vorlesungen an der Universität Santiago de Chile. Platschek lebt dann in den folgenden Jahren bis 1953 in Montevideo und Buenos Aires. Nach seiner Rückkehr 1953 nach Deutschland lernt er in Paris Max Ernst, Raoul Hausmann, Tristan Tzara, Hans Arp und Asger Jorn kennen. Platschek siedelt 1955 nach München über. Die Münchener Galerie van de Loo stellt 1957 erstmals Arbeiten von Hans Platschek aus und begleitet ihn in den nächsten Jahren regelmäßig. Gemeinsam mit Jorn verfaßt Platschek anlässlich seiner Teilnahme an der XXIV. Biennale Venedig im Jahr 1958 ein Flugblatt für die "Situationistische Internationale". Hans Platschek zeigt in den Folgejahren seine Arbeiten auf verschiedenen internationalen Ausstellungen, so 1959 auf der Documenta II., und wird mit zahlreichen Preisen geehrt. 1963 erhält Hans Platschek eine Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. In den nächsten Jahren zieht Platschek mehrfach um, zuerst nach Rom, später nach London, ehe er sich 1970 in Hamburg niederlässt. Platschek veröffentlicht in dieser Zeit mehrere Bücher, in denen er sich mit Kunst und dem Kunstbetrieb auseinandersetzt. 1989 zeigen die Galerie Gabriele von Loeper, Hamburg und die Galerie van de Loo, München Einzelausstellungen anlässlich des 75. Geburtstags Platscheks. Die Kunsthalle in Emden organisiert 1999 eine Retrospektive zum Werk des Künstlers. Hans Platschek stirbt im Jahr 2000 in Hamburg.