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Hartmut Esslinger

Biografien
Hartmut Esslinger

*  1945 Altensteig

Hartmut Esslinger wird 1945 in Altensteig im Schwarzwald geboren. Er studiert zunächst an der Universität Stuttgart Elektrotechnik sowie 1966-1969 Industriedesign an der Fachhochschule in Schwäbisch Gmünd. 1969 gründet Hartmut Esslinger in Altensteig eine Designagentur. 1982 wird daraus die Firma Frogdesign, die Abkürzung "Frog" steht für "Federal Republic of Germany". Die Geschichte des Industriedesigners Hartmut Esslinger und seiner Designfirma Frogdesign ist eine so durchgängige Erfolgsstory, wie sie nur wenigen Designern gelingt. Die Kundenliste der mittlerweile in sechs Ländern ansässigen Büros von Frogdesign liest sich wie das "Who is who" der Weltkonzerne. Darunter sind die Firmen Apple Computers, Coca Cola, Dell Computers, Deutsche Bank, Disney, Ford, Hewlett-Packard, IBM, Kodak, Lufthansa, Microsoft, Logitech, Nike, Motorola, Philips, SAP, Sony, Yamaha, Zeiss u.v.m. Zu den größten Erfolgen von Hartmut Esslinger gehören die Gestaltungen für die Firma Wega (seines ersten Kunden). Hartmut Esslinger gestaltet für Wega in den frühen 1970er Jahren die Fernsehgeräte "3020" und "3071" sowie 1975 die Hi-Fi-Anlage "Concept 51K". 1975 wird Wega von Sony aufgekauft. Für Sony gestaltet Hartmut Esslinger 1979 die Trinitron-Fenseher. 1982 eröffnet Hartmut Esslinger ein zweites Büro in Campbell, Kalifornien. Mit seinen Arbeiten für Apple Computers gelingt ihm der große Durchbruch. 1982 gestaltet Hartmut Esslinger das schneeweiße Gehäuse für den Apple Macintosh SE und definiert damit die Ästhetik des Computergehäuses neu. 1986 wird ein Büro in Tokio eröffnet, mittlerweile ist Hartmut Esslinger Chef von über 200 Mitarbeitern. Hartmut Esslinger versucht in seinen Gestaltungen die funktionalistische Linie um seinen emotionalen und kulturbezogenen Ansatz zu erweitern. Berühmt geworden ist das Motto von Frogdesign "Form follows emotion", denn - wie Hartmut Esslinger formuliert - "die Dinge stehen nicht an und für sich, sondern für uns. Für Menschen mit einer Geschichte und dem Bedürfnis, sich in Objekten zu vergegenständlichen".