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Heribert C. Ottersbach

Biografien
Heribert C. Ottersbach

*  1960 Köln

Heribert C. Ottersbach, eine der wesentlichen Figuren der zeitgenössischen Kunst, kommt im Jahr 1960 in Köln zur Welt.
An der Fachhochschule und der Universität seiner Geburtsstadt nimmt er 1979 ein Studium der Kunst, Philosophie und Germanistik auf, das er 1983 abschließt. Noch zu Studienzeiten richtet sich Heribert C. Ottersbach sein erstes Atelier in der Kölner Stollwerck-Fabrik ein.
In seinen Arbeiten, fotorealistisch verfremdeten Bildwelten, fragt Heribert C. Ottersbach immer wieder nach dem Verhältnis von realem Objekt und subjektiver Wahrnehmung und, damit zusammenhängend, nach der Aufgabe von Kunst und Künstler im Kontext der gegenwärtigen Gesellschaft. Ausgangspunkt ist Bildmaterial, auf das Ottersbach bei Nachforschungen in Archiven oder Internet-Suchmaschinen stößt. Aus diesen Elementen kompiliert er in digitalen Verfahren seine Bildmotive, bringt dabei Bekanntes in neuen Kontext, verfremdet und filtert es. Es entstehen Werke von außergewöhnlicher Dichte, die den Betrachter in ihrer Vielschichtigkeit, ihrer Fremdartigkeit und Vertrautheit auf besondere Weise anziehen.
Heribert C. Ottersbach, dessen Nachfolge auf den Leipziger Lehrstuhl Neo Rauchs 2009 für Schlagzeilen sorgt, ist Träger des Kunstpreises der Stadt Darmstadt (Wilhelm-Loth-Preis, 2007). Seine Werke werden in renommierten internationalen Museen verwahrt, darunter das Kölner Museum Ludwig, das Getty-Center in Los Angeles, das Museum of Modern Art in New York, die National Gallery in Canberra, das Museum Kunstpalast in Düsseldorf, die National Gallery of Art in Washington, die Hamburger Kunsthalle oder das Centre Pompidou in Paris.
Heribert C. Ottersbach lebt und arbeitet im schwedischen Sörmland und in Leipzig.