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Jean-Marc Bustamante

Biografien
Jean-Marc Bustamante

*  1952 Toulouse

Jean-Marc Bustamante, bedeutender Vertreter der französischen Gegenwartskunst zwischen Fotografie, Plastik und Malerei, kommt im Jahr 1952 in Toulouse zur Welt.
An der Universität seiner Geburtsstadt schreibt er sich zunächst für das Fach Wirtschaftswissenschaften ein (1969-1972), doch schon bald erkennt er, dass er zum Künstler berufen ist: Zwischen 1973 und 1975 lernt Jean-Marc Bustamante bei Denis Brihat die Technik der Fotografie.
Nach dem Zivildienst beginnt Bustamante seine Arbeit als Künstler. Er wird Assistent von William Klein und fotografiert für das Magazin "Connaissance des arts". Während dieser Zeit entstehen die berühmt gewordenen "Tableaux", großformatige Aufnahmen mit spanischen Landschaften und detailreichen Ansichten aus tristen Vorstädten.
1983 nimmt Jean-Marc Bustamante seine vierjährige Kooperation mit Bernard Bazile auf. Die beiden Künstler treten als "BazileBustamante" an die Öffentlichkeit. Nun erweitern sich die Gattungen: In Malereien und Fotos, Installationen und Mixed-Media-Arbeiten wird visuelle Codierung zu einem Leitmotiv.
Es folgen zahlreiche eigenständige und äußerst vielgestaltige Werke. Neben der Fotografie, auch im Siebdruck auf Plexiglas übertragen, ist die Bildhauerei die bevorzugte Gattung von Jean-Marc Bustamante. Hier wählt der Künstler oft betont schwere Werkstoffe wie Beton oder Stahl. Ein Kernthema seiner Arbeiten ist die Frage nach dem Verhältnis von wirklichem und gedanklichem, konkretem und abstraktem Raum.
Jean-Marc Bustamante, der seit 1990 einen Lehrauftrag an der Amsterdamer Rijks-Akademie ausführt und 2010 eine Professur an der Kunstakademie München annimmt, bespielt seit mehr als drei Jahrzehnten zahlreiche internationale Museumsausstellungen, etwa in Hamburg, Krefeld, Paris, Bern, Chicago, Eindhoven oder Wolfsburg.
Jean-Marc Bustamante lebt und arbeitet in Paris.