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Jean-Paul Sartre

Biografien
Jean-Paul Sartre

*  1905 Paris
† 1980 Paris


Jean-Paul Sartre ist einer der wichtigsten Vertreter der französischen Existenzphilosophie. Jean-Paul Charles Aymard Sartre, so sein vollständiger Name, wird am 21. Juni 1905 in Paris geboren. Nach der Schulzeit nimmt Jean-Paul Sartre ein Studium in Paris auf und wählt die Fächer Philosophie, Psychologie, Philologie und Soziologie. In den 1930er Jahren arbeitet Jean-Paul Sartre als Lehrer zunächst an einem Gymnasium in Le Havre, später unter anderem in Neuilly, und kommt als Stipendiat für einige Monate nach Berlin. In den Jahren um 1940 folgen Kriegsdienst und auch Kriegsgefangenschaft.
Nachdem Jean-Paul Sartre aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wird, veröffentlicht er einige seiner wichtigsten Schriften. Dazu gehören das zu einem Standardwerk der Existenzphilosophie avancierte Buch "Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie" (1943) sowie zeitgleich auch Bühnenstücke wie etwa "Die Fliegen", das noch im Jahr seiner Veröffentlichung 1943 uraufgeführt wird. Es folgen weitere bedeutende Werke, darunter "Bei geschlossenen Türen" (1945) oder "Der Teufel und der liebe Gott" (1951).
Im Jahr 1960 erscheint das für das Verständnis von Sartres Philosophie entscheidende Werk "Kritik der dialektischen Vernunft", in dem er Elemente der marxistischen Gesellschaftslehre verarbeitet. 1965 soll Jean-Paul Sartre für sein wegweisendes literarisches Schaffen mit dem Nobelpreis geehrt werden - aus "persönlichen und objektiven" Gründen verweigert er sich jedoch dieser Auszeichnung.
Nach seinem Tod im Jahr 1980 findet Jean-Paul Sartre seine letzte Ruhestätte in einem schlichten Grabmal auf dem Pariser Friedhof Montparnasse, in dem auch die Schriftstellerin Simone de Beauvoir (1908-1986), Sartres Lebens- und Weggefährtin, bestattet ist.


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