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Jeff Beer

Biografien
Jeff Beer

*  1952 Mitterteich (Oberpfalz)

Der deutsche Künstler Jeff Beer, der 1952 im oberpfälzischen Mitterteich zur Welt kommt, ist ein echtes Multitalent: Als Bildhauer, Grafiker und Maler ist er ebenso aktiv wie als Fotograf, Schriftsteller, Musiker und Komponist.
Seine Ausbildung als Musiker nimmt Jeff Beer 1971 an der Staatlichen Hochschule für Musik in Würzburg auf. Er erwirbt sowohl das Staatsexamen als auch das Meisterklassendiplom und ist schon bald überaus erfolgreich: Neben zahlreichen Konzerten und internationalen Preisen erhält er in den frühen 1980er Jahren auch einen Lehrauftrag an der Frankfurter Musikhochschule.
Seit dieser Zeit widmet sich Jeff Beer auch der bildenden Kunst und unternimmt Studienreisen nach Paris und New York. Hier zeichnet er, als bildender Künstler Autodidakt, im Zoologischen Garten in der Bronx und befasst sich mit den Arbeiten Henry Moores. Ab 1984 arbeitet er dann selbst als Bildhauer. Nach Papier, Keramik, Gips und Holz wird bald Eisen zu seinem bevorzugten Werkstoff. Jeff Beer macht sich mit seiner Kunst rasch einen Namen und schafft Plastiken für den öffentlichen Raum, bald auch zyklisch angelegte Fotografien. In jüngerer Zeit entstehen bedeutende großformatige Farbholzschnitte. Die künstlerische Universalität Jeff Beers verleiht seinen Werken aller Gattungen einen besonderen Reichtum an Bezügen.
Jeff Beer, der als bildender Künstler mit dem Nordgaupreis (2000) und dem Förderpreis der Joe und Xaver Fuhr-Stiftung, Regensburg (2003) geehrt wird und 2004 den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz für Bildhauerei erhält, zeigt seine Werke seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre auf zahlreichen Ausstellungen, etwa in der Kunsthalle Bremen, dem Skulpturenmuseum Beelden Aan Zee in Den Haag, dem Historischen Museum Regensburg oder dem Chelsea Art Museum in New York.
Er lebt und arbeitet in Gumpen bei Falkenberg in der Oberpfalz.