Jenny Holzer
1950 Gallipolis/Ohio
- lebt und arbeitet in New York
Die US-amerikanische Medienkünstlerin Jenny Holzer gilt als Protagonistin des Neo-Conceptualism und hat mit ihren Texten auf LED-Schriftbändern Weltruhm erlangt.
Geboren wurde Jenny Holzer 1950 in Gallipolis / Ohio. 20jährig begann sie 1970, Kunst an der Duke University in Durham / North Carolina, der University of Chicago und der Ohio University in Athens zu studieren. Ihr Diplom legte Jenny Holzer 1973 an der Ohio University in den Fachgebieten Malerei und Druckgrafik ab. Zwischen 1974 und 1976 besuchte Jenny Holzer die New Yorker Rhode Island School of Design, wo sie zeitgleich bereits selbst als Dozentin agierte.
In ihrem künstlerischen Oeuvre befasste sich Jenny Holzer zunächst insbesondere mit Malerei und Grafik, ab 1976 verwendete sie dabei auch verstärkt Wörter als Gestaltungsmittel. Die Verbindung zur Schrift lag nahe - nicht nur, weil Jenny Holzer einige Zeit als Schriftsetzerin tätig war (1979 / 1980), sondern auch, zumal die Künstlerin selbst Text produziert: 1977 schuf Jenny Holzer beispielsweise die Textsammlung "Truism" und verbreitete sie über Trägermedien wie Fotos, Poster, Audioaufnahmen oder als T-Shirt-Drucke.
1982 ging Jenny Holzer noch einen Schritt weiter: Nun präsentierte sie "Truism" auf den Leuchtreklame-Tafeln am New Yorker Times Square. Es folgten erste Experimente mit jenen LED-Schriftbändern, die mittlerweile zu Jenny Holzers Markenzeichen geworden sind und die in der Kombination aus Licht, Bewegung und Botschaft große ästhetische Kraft entfalten. Die Lichtinstallationen von Jenny Holzer, die in verschiedensten Formaten entstanden, sind sowohl in Museen als auch im öffentlichen Raum sowie in Privatsammlungen zu finden.
Auch andere Trägermedien transportieren Jenny Holzers Textbotschaften, wenn sie etwa 1985 / 1986 die Worte in den Granit von Stein-Sitzbänken meißelte oder 1986 ihre Texte im Fernsehen übertrug. Ferner spielen Malerei, Grafik und Skulptur eine entscheidende Rolle.
Jenny Holzer lebt und arbeitet in Hoosick / New York.
Die mehrfache documenta-Teilnehmerin Jenny Holzer war die erste Frau, die die Vereinigten Staaten auf der Venezianischen Biennale repräsentierte (1990). Im selben Jahr ehrte das renommierte New Yorker Guggenheim Museum sie mit einer Retrospektive. Jenny Holzers Werke sind international in den berühmtesten Häusern vertreten, darunter die Kunsthalle Hamburg, das Lenbachhaus in München, das Museu Berardo in Lissabon, das Museum Ludwig in Köln, das Museum of Contemporary Art in Chicago, das Museum of Modern Art in New York, das Pariser Centre Pompidou und die Tate Gallery in London.
Geboren wurde Jenny Holzer 1950 in Gallipolis / Ohio. 20jährig begann sie 1970, Kunst an der Duke University in Durham / North Carolina, der University of Chicago und der Ohio University in Athens zu studieren. Ihr Diplom legte Jenny Holzer 1973 an der Ohio University in den Fachgebieten Malerei und Druckgrafik ab. Zwischen 1974 und 1976 besuchte Jenny Holzer die New Yorker Rhode Island School of Design, wo sie zeitgleich bereits selbst als Dozentin agierte.
In ihrem künstlerischen Oeuvre befasste sich Jenny Holzer zunächst insbesondere mit Malerei und Grafik, ab 1976 verwendete sie dabei auch verstärkt Wörter als Gestaltungsmittel. Die Verbindung zur Schrift lag nahe - nicht nur, weil Jenny Holzer einige Zeit als Schriftsetzerin tätig war (1979 / 1980), sondern auch, zumal die Künstlerin selbst Text produziert: 1977 schuf Jenny Holzer beispielsweise die Textsammlung "Truism" und verbreitete sie über Trägermedien wie Fotos, Poster, Audioaufnahmen oder als T-Shirt-Drucke.
1982 ging Jenny Holzer noch einen Schritt weiter: Nun präsentierte sie "Truism" auf den Leuchtreklame-Tafeln am New Yorker Times Square. Es folgten erste Experimente mit jenen LED-Schriftbändern, die mittlerweile zu Jenny Holzers Markenzeichen geworden sind und die in der Kombination aus Licht, Bewegung und Botschaft große ästhetische Kraft entfalten. Die Lichtinstallationen von Jenny Holzer, die in verschiedensten Formaten entstanden, sind sowohl in Museen als auch im öffentlichen Raum sowie in Privatsammlungen zu finden.
Auch andere Trägermedien transportieren Jenny Holzers Textbotschaften, wenn sie etwa 1985 / 1986 die Worte in den Granit von Stein-Sitzbänken meißelte oder 1986 ihre Texte im Fernsehen übertrug. Ferner spielen Malerei, Grafik und Skulptur eine entscheidende Rolle.
Jenny Holzer lebt und arbeitet in Hoosick / New York.
Die mehrfache documenta-Teilnehmerin Jenny Holzer war die erste Frau, die die Vereinigten Staaten auf der Venezianischen Biennale repräsentierte (1990). Im selben Jahr ehrte das renommierte New Yorker Guggenheim Museum sie mit einer Retrospektive. Jenny Holzers Werke sind international in den berühmtesten Häusern vertreten, darunter die Kunsthalle Hamburg, das Lenbachhaus in München, das Museu Berardo in Lissabon, das Museum Ludwig in Köln, das Museum of Contemporary Art in Chicago, das Museum of Modern Art in New York, das Pariser Centre Pompidou und die Tate Gallery in London.


