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Jim Dine

Biografien
Jim Dine

*  1935 Cincinnati, Ohio

Jim Dine gilt als einer der bedeutendsten und vielseitigsten Individualisten der US-amerikanischen Nachkriegskunst im Umkreis der Pop Art und als einer der Vorläufer des Neoexpressionismus.
Geboren wird Jim Dine im Jahr 1935 in Cincinnati/Ohio. Noch während seiner High School-Jahre studiert Jim Dine nachts an der Art Academy of Cincinnati. Danach lernt Jim Dine zwischen 1953 und 1957 an der University of Cincinnati, an der Bostoner School of the Museum of Fine Arts sowie an der Ohio University in Athens. Hier macht Jim Dine 1957 schließlich auch den Bachelor of Fine Arts.
1958 übersiedelt Jim Dine, ein Jahr nach der Eheschließung mit Nancy Minto, nach New York. Hier herrscht in diesen Jahren ganz der Abstrakte Expressionismus - Jim Dine aber betätigt sich als Aktionskünstler und fertigt Installationen und Environments. Allan Kaprow und Claes Oldenburg sind Weggefährten Jim Dines in diesen Jahren.
Jim Dine macht sich bald einen Namen als Künstler und kann schon in der ersten Hälfte der 1960er Jahre verschiedene Gastprofessuren ausfüllen. 1964 zeigt er zudem auf der Venezianischen Biennale seine Werke.
Jim Dine fühlt sich zu dieser Zeit auch intensiv zur Pop Art hingezogen. Besonders die englische Spielart der Strömung sagt ihm so sehr zu, dass Jim Dine zeitweise (1967-1971) sogar in London lebt. Alltagsobjekte wie Werkzeug oder Kleidungsstücke befestigt Jim Dine auf seinen Leinwandgemälden der 1960er Jahre. Auch Objekte und Environments entstehen, doch den größten Ruhm erntet der Künstler bald für Handzeichnungen und Druckgrafiken. Viele Motive - die Venus von Milo oder das Herz beispielsweise - kehren leitmotivisch in den oft farbenprächtigen Arbeiten des Jim Dine wieder.
Die Bedeutsamkeit der Werke von Jim Dine lässt sich an den Einzelausstellungen ablesen, die diesen gewidmet werden. Schon 1970 zeigt das Whitney Museum of American Art in New York eine große Retrospektive, 1978 richtet das Museum of Modern Art eine Werkschau des druckgrafischen Komplexes aus. Eine weitere Retrospektive findet 1984/85 im Walker Art Center in Minneapolis statt, das Guggenheim Museum in New York zeigt 1999 eine Werkschau, und 2004 folgt die National Gallery of Art in Washington, D.C.
Jim Dine lebt und arbeitet in New York, Paris und in Walla Walla/Washington.


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