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Johann Wilhelm Preyer

Biografien
Johann Wilhelm Preyer

*  1803 Rheydt, Kr. Gladbach
† 1889 Düsseldorf


Johann Wilhelm Preyer zählt zu den prominentesten Vertretern der Düsseldorfer Malerschule und gehört dort zu den wenigen Stilllebenmalern. Seit 1822 studiert der junge Preyer an der Düsseldorfer Kunstakademie zunächst bei Peter von Cornelius, um dann seine Ausbildung bis 1831 bei Wilhelm von Schadow fortzusetzen. Seit 1830 ist Preyer auf den Berliner Akademischen Kunstausstellungen vertreten und unternimmt 1835 eine Studienreise nach Holland. Mit seinem Bruder Gustav und seinen Freunden Johann Peter Hasenclever und Theodor Janssen hält er sich ab 1837 in München auf. Dort schafft Preyer einige seiner besten Stillleben und es gelingt ihm, ein Gemälde an König Ludwig I. von Bayern zu verkaufen. Von München aus folgen mit diesen beiden Freunden ab 1840 wiederholte Reisen nach Italien und in die Schweiz. 1848 gründet Preyer in Düsseldorf den Künstler-Verein Malkasten und bleibt dort bis zu seinem Tod ansässig. Preyer gilt als der bedeutendste Früchtestilllebenmaler Deutschlands im 19. Jahrhundert und verhilft dieser Gattung zu einer nie dagewesenen Blüte. Die in altmeisterlicher Manier gestalteten Werke des Künstlers fallen auch im Ausland auf und werden zu begehrten Kulturexporten in die USA.